| Newsletter Büchelist überall! atomwaffenfrei.jetzt vom 26.04.2017 +++
„Es ist kurz vor zwölf. Höchste Zeit für ein Verbot von Atomwaffen!“ Das forderten viele TeilnehmerInnen der Ostermärsche angesichts der bedrohlichen weltpolitischen Lage u.a. durch die massive nukleare Aufrüstung und die Zuspitzung von Konfliktherden wie Syrien und Nordkorea. Und doch gibt es Hoffnung. Denn vom 27.-31. März fand die erste Verhandlungsrunde für ein Verbot von Atomwaffen bei der UNO in New York statt – mit 132 Staaten und vielen AkteurInnen der Zivilgesellschaft. Auch wenn fast alle NATO-Staaten incl. Deutschland und alle Atomwaffenstaaten gefehlt haben, ein ermutigendes Zeichen! Zeitgleich zum Beginn der Verhandlungen hat die 20-wöchige Aktionspräsenz der Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt“ begonnen. Hier findest Du Fotos: Sogar die Tagesschau berichtete: Einen Tag später blockierten etwa 20 FriedensaktivistInnen kurzzeitig alle Tore des Fliegerhorstes in der Eifel. Und an Ostermontag fanden sich etwa 200 DemonstrantInnen zum Ostermarsch in Büchel ein. Einen Bericht des SWR findest Du hier: Wir brauchen Dich! · Am 15. Juli findet in Büchel ein Aktionstag statt. Lass dir diesen Termin nicht entgehen, denn: mit dabei ist Konstantin Wecker! Weitere Infos findest du in Kürze auf unserer Website. · Bis zum 9. August läuft unsere 20-wöchige Aktionspräsenz in Büchel, in deren Rahmen viele Gruppen für eine atomwaffenfreie Welt protestieren werden. Der Aktionskalender ist ab 15. Mai bereits gut bestückt. Darunter sind auch einige Höhepunkte wie die IPPNW-Woche vom 10.-17. Juni und die internationale Woche mit US-AktivistInnen vom 12.-18. Juli. Bist Du dabei? Mitmachen kannst Du mit deiner Gruppe aber auch als Einzelperson. Alle Infos zur Aktionspräsenz findest du unter www.buechel-atombombenfrei.de. · Schon jetzt laufen die Vorbereitungen auf den 6. Flaggentag am 8. Juli – dem Ende der zweiten Runde der Verbotsverhandlungen. Bereits jetzt haben über 200 von etwa 470 deutschen Mayors for Peace eine Flagge. Da ist noch Luft nach oben! · Unterstütze unsere Kampagne mit einem „Gefällt mir“ auf unserer Facebookseite. So bleibst du ganz einfach über alle Neuigkeiten auf dem Laufenden. Hier geht’s zu unserer Facebookseite: https://www.facebook.com/atomwaffenfrei.jetzt Eure Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt“ PS: Bestell weitere Unterschriftenlisten „Taten statt leerer Worte. Abzug statt Aufrüstung der Atomwaffen“ und/oder unsere Flyer für Büchel sowie vieles mehr über unseren Webshop: www.atomwaffenfrei.de/ressourcen.html |
Archiv der Kategorie: Termine
Protest vor dem Bundestag: Auslandseinsätze der Bundeswehr beenden!

Gleich drei Auslandseinsätze der Bundeswehr stehen in der kommenden Sitzungswoche auf der Tagesordnung des Deutschen Bundestags: Am Donnerstag, 30.03.2017 stehen zwei bewaffnete Auslandseinsätze der Bundeswehr auf der Tagesordnung. In erster Lesung wird über die „Fortsetzung der Beteiligung bewaffneter deutscher Streitkräfte an der Militärmission der Europäischen Union als Beitrag zur Ausbildung der malischen Streitkräfte (EUTM Mali)“ diskutiert. In zweiter und dritter Lesung wird über die „Fortsetzung der Beteiligung bewaffneter deutscher Streitkräfte an der EU-geführten Ausbildungs- und Beratungsmission EUTM Somalia“ diskutiert und dann abgestimmt.
Am Freitag, 31.03. wird in erster Lesung über die „Fortsetzung der Beteiligung bewaffneter deutscher Streitkräfte an der EU-geführten Operation EU NAVFOR Somalia Operation ATALANTA zur Bekämpfung der Piraterie vor der Küste Somalias“ diskutiert.
Die Friedensbewegung setzt sich für eine Beendigung der Auslandseinsätze der Bundeswehr ein. Mit dem Protest wollen wir ein Zeichen gegen die Militarisierung der deutschen Außenpolitik setzen.
Wir fordern:
- Auslandseinsätze der Bundeswehr beenden! Keine Militarisierung der Außenpolitik!
- Militarisierung der Europäischen Union beenden! Abrüstung jetzt!
- Bundeswehr verkleinern! Rüstungshaushalt senken!
Wir treffen uns
Donnerstag, 30.03. 2017
12.00 Uhr
Vor dem Deutschen Bundestag
Platz der Republik (vor dem Haupteingang Bundestag)
NaturFreunde Berlin
FRIKO Berlin
Newsletter der Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel! Nr. 82 vom 14.03.2017

Liebe Abonnentinnen und Abonnenten,
am 10. März 2017 veröffentlichte das UN-Menschenrechtsbüro einen Bericht, in dem es die türkischen Sicherheitskräfte beschuldigt, zwischen Juli 2015 und Dezember 2016 im Südosten der Türkei ganze Stadtteile zerstört und bis zu einer halben Million Menschen vertrieben zu haben. Unter den 2.000 Toten seien 1.200 Zivilisten. Auch in Syrien und im Irak greift die türkische Regierung skrupellos ein. Durch ihre von der Bundesregierung genehmigten Waffenverkäufe an die Türkei profitieren von solchen Machenschaften auch deutsche Rüstungsunternehmen wie Rheinmetall.
Es gibt aber auch Ermutigendes: Am 3. und 4. März trafen sich in Frankfurt am Main 170 Menschen zur Aktionskonferenz von Aktion Aufschrei, um sich zu informieren und zu diskutieren. Anschließend forderten sie bei einer fantasievollen Kundgebung auf dem Frankfurter Römerberg unter anderem mit der „Frankfurter Erklärung“ ein Ende der tödlichen Waffenexportpolitik.
Mischen auch Sie sich ein und machen Sie Demokratie lebendig. Helfen Sie zum Beispiel, die Argumente und Forderungen der „Frankfurter Erklärung“ bekannt zu machen und sprechen Sie PolitikerInnen darauf an. Oder fordern Sie von den Rüstungsproduzenten, zivile Güter herzustellen – zum Beispiel mit der Protestpostkarte von Ohne Rüstung Leben an den Vorstand der Daimler AG, die immer noch nicht auf die Produktion von Militärfahrzeugen verzichten will und bei der Rüstungsmesse IDEX auftritt. Auch die Gegenanträge der Kritischen Aktionäre auf der Hauptversammlung von Daimler können als Quelle genutzt und bekannt gemacht werden.
Übrigens ist jetzt auch das Nord-Süd-Forum aus Nürnberg Mitglied bei Aktion Aufschrei geworden ist. Darüber freuen wir uns sehr.
Die im Folgenden angerissenen Themen sind eine kleine Auswahl der zahlreichen Meldungen zu Rüstungsexporten. Lesen Sie mehr davon auf unserer Website unter „Neues„.
Mit herzlichen Grüßen
Anke Wollny und Otto Reger
Online-Redakteurin und Online-Redakteur der Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!
Bericht von der Aktionskonferenz 2017 Stoppt den Waffenhandel!
Am 3. und 4. März 2017 fand in Frankfurt am Main die Aktionskonferenz 2017 der „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“ statt. Den rund 170 Teilnehmer wurde ein spannendendes Programm geboten.
Rheinmetall sieht kein Problem beim Panzerprojekt in der Türkei
Wie 2016 bekannt wurde, beteiligt sich Rheinmetall an einem Joint Venture zum Bau von Panzern in der Türkei. Von der Lage am Bosporus lässt sich Rheinmetall nicht beeindrucken. Schließlich sei die Türkei ein wichtiger Handels- und Nato-Partner.
Deutschland exportiert weiterhin Kleinwaffen in die Türkei
Trotz der angespannten Lage in der Türkei genehmigte die deutsche Bundesregierung auch im vergangenen Jahr wieder Kleinwaffenlieferungen an den Bosporus. Das zeigt die Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Linken.
Protestaktion „Krieg beginnt hier – Stoppt den Rüstungs-DIEHL“
Unter dem Motto „Krieg beginnt hier – Stoppt den Rüstungs-DIEHL“ findet am Samstag, dem 25. März 2017, um 14 Uhr eine Protestaktion vor dem Werkstor in Mariahütte (Nonnweiler) statt. Veranstaltet wird sie vom FriedensNetz Saar.
Exportgenehmigungen nach Saudi-Arabien 2016 vor allem für Luftfahrzeuge
2016 wurden Waffenlieferungen nach Saudi-Arabien im Wert von 530 Millionen Euro genehmigt, berichtet die kna. Das gehe aus einer Antwort auf eine Anfrage der Linken hervor. 83,75 Prozent der Genehmigungen seien auf den Bereich Luftfahrzeuge entfallen.
Kurdische Peschmerga kämpfen mit deutschen Waffen gegen Jesiden
Seit 2014 erhalten die kurdischen Peschmerga für ihren Kampf gegen den IS immer wieder Waffen von Deutschland. Wie aus einem Spiegel-Artikel hervorgeht, setzen die Kurden diese nun auch gegen die Jesiden ein. Das zeigten Filmaufnahmen.
Gewehrbaumaschine für Mexiko: SPD-MdB Schwabe fordert Gesetzesänderung
Nachdem öffentlich wurde, dass die Pforzheimer Firma HMP ohne Genehmigung eine Gewehrbaumaschine nach Mexiko liefern möchte, fordert der SPD-MdB Schwabe eine Gesetzesänderung.
Panzerdeal mit Griechenland: KMW-Chef Bode wegen Steuerhinterziehung angeklagt
Die Staatsanwaltschaft München hat nun nach Informationen von Süddeutscher Zeitung, NDR und WDR Anklage gegen den Aufsichtsratschef des Panzerbauers Krauss-Maffei Wegmann (KMW), Manfred Bode, erhoben – wegen Steuerhinterziehung.
Schüler demonstrierten in Göttingen gegen Waffenexporte
In Göttingen demonstrierten am 23. Februar unter dem Motto „Krieg darf kein Geschäft sein!“ rund 70 Schüler gegen Waffenexporte in Krisengebiete und für mehr Frieden in der Welt. Das berichtet das Göttinger Tagblatt.
Protest gegen Abschiebung nach Afghanistan: Grenzen öffnen für Menschen – Grenzen schließen für Waffen
Um gegen die Abschiebungen nach Afghanistan zu protestieren, gab es am 22. Februar 2017 auch in Stuttgart eine Kundgebung. Luigi Pantisano von SÖS wies darauf hin, dass Deutschland mit seinen Waffenlieferungen mitschuldig ist an den Fluchtursachen.
Aktion Aufschrei können Sie auch so unterstützen:
– Facebook-Präsenz besuchen und „teilen“ oder „mögen“
https://www.facebook.com/Stopptdenwaffenhandel
– Folgen Sie uns auf Twitter“
https://twitter.com/AktionAufschrei
– Mitgliedschaft im Aktionsbündnis
http://www.aufschrei-waffenhandel.de/Mitgliedschaft-im-Aktionsbuend.174.0.html
– Eigene Veranstaltung planen
http://www.aufschrei-waffenhandel.de/Veranstaltung-planen.71.0.html
– Spenden
http://www.aufschrei-waffenhandel.de/Spenden.75.0.html
– Newsletter direkt abonnieren:
http://lists.dfg-vk.de/?p=subscribe&id=6
Politik konkret: Das neue Weißbuch der Bundeswehr
Politik konkret: Das neue Weißbuch der Bundeswehr
Montag 13.03.2017
- Ort: NaturFreunde Berlin, Paretzer Str. 7, 10713 Berlin (U- und S- Bahnhof Heidelberger Platz)
- Uhrzeit: 19.00 Uhr
- Verantwortlicher: NaturFreunde Berlin
Der Referent wird das neue Weißbuch der Bundeswehr vorstellen und Veränderungstendenzen in der offiziellen Militärpolitik Deutschlands aufzeigen. Das Weißbuch ist die Grundlage für den offensiven Umbau der Bundeswehr. Ziel ist, die Bundeswehr weltweit einsatzfähig zu machen und die deutschen Interessen auch militärisch vertreten zu können.
Referent: Lühr Henken, Bundesausschuss Friedensratschlag
„Abrüsten ist das zentrale Ziel“

Bundesausschuss Friedensratschlag verständigt sich über zentrale Forderungen der Friedensbewegung
Bundesausschuss ruft zur Teilnahme an der Aktionskonferenz am 11. März in Frankfurt a. M. auf.
Kassel/Berlin/ Frankfurt a.M. 8.3.2017. Als Ergebnis seiner Beratung am 5. März 2017 in Kassel ruft der Bundesausschuss Friedensratschlag die Friedensbewegung zur Teilnahme an der Aktionsberatung am 11. März im Frankfurter Gewerkschaftshaus in auf. Im Wahljahr sollen friedenspolitische Aktionen beraten werden, die unter anderem mit den Ostermärschen, dem G-20-Gipfel in Hamburg und dem Antikriegstag/Weltfriedenstag am 1. September zu dezentralen gemeinsamen Aktionen um die Bundestagswahl ihre Höhepunkte haben.
Der Bundesausschuss hat zentrale friedenspolitische Forderungen diskutiert.
Bundeswehr und NATO abrüsten!
Das von verschiedenen Regierungen von NATO-Staaten jüngst wieder auf der Münchner Sicherheitskonferenz bekräftigte Vorhaben, die Ausgaben für Rüstung, Militär und Krieg auf zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) massiv zu steigern, hält der Bundesausschuss für einen grundfalschen Weg. „Die Interessenunterschiede zwischen NATO und Russland lassen sich nicht durch noch mehr Rüstung der NATO aus der Welt schaffen. Schon heute gibt die NATO zehnmal so viel für das Militär aus wie Russland und hat viermal so viele Soldaten unter Waffen“, sagt einer der Sprecher des Bundesausschusses Lühr Henken. Die Spannungen in Europa, das Säbelrassel an den NATO-Ostgrenzen würden dadurch noch zunehmen, die Kriegsgefahr steige. „Wir brauchen nicht mehr NATO-Rüstung, sondern weniger NATO. NATO und Bundeswehr müssen ihre Potentiale abbauen. Vertrauensbildende Maßnahmen, die zu völkerrechtlich verbindlichen Verträgen zur Rüstungskontrolle führen, sind erste Schritte dahin,“ sagt Willi van Ooyen, ebenfalls Sprecher des Bundesausschusses. Der Bundesausschuss stellt deshalb die Forderung nach Abrüstung von Bundeswehr und NATO ins Zentrum. Es würden Gelder verschwendet, die in den Bereichen Soziales, Bildung, Integration und Infrastruktur dringend benötigt werden.
Bundeswehr aus Auslandseinsätzen abziehen!
Die Bundeswehr weitet ihre Auslandseinsätze aus. Kontingente wie in Mali werden aufgestockt, im Baltikum erweitert und Ausweitungen in Syrien/Irak sowie in Afghanistan werden öffentlich herbeigeredet. Die Erfahrungen zeigen, dass Krieg nicht zum Frieden, sondern zu Leid, Zerstörung, Tod, Chaos und Staatszerfall führt. Deshalb bleibt für den Bundesausschuss die Forderung nach Abzug der Bundeswehr aus Auslandseinsätzen eine zentrale Forderung an die Bundesregierung.
Atomwaffen abschaffen – auf „nukleare Teilhabe“ verzichten
Ankündigungen des US-Präsidenten Trump im Zuge seiner „Amerika first“-Politik das US-Atomwaffenarsenal zu vergrößern und den atomaren Abrüstungsvertrag New Start von 2011 mit Russland in Frage zu stellen, machen die Forderung nach atomarer Abrüstung drängender denn je. Der Bundesausschuss wirft der Bundesregierung schweres Versagen vor. „Das zeigt sich auch darin, dass sie dem öffentlichen Herbeireden von einer atomaren Bewaffnung Deutschlands und Europas freien Lauf lässt,“ sagt Lühr Henken. „Ihre Weigerung, an UN-Verhandlungen zum Atomwaffenverbot teilzunehmen, ruft Empörung und Protest hervor,“ so Willi van Ooyen. Für den Bundesausschuss ist die Forderung nach atomarer Abrüstung und dem Abzug der US-Atomwaffen aus Büchel in der Eifel sowie das Ende der „nuklearen Teilhabe“ Deutschlands an den US-Atomwaffen von zentraler Bedeutung im Wahljahr.
Waffenexporte stoppen!
Das Stockholmer Friedensforschungsinstitut SIPRI veröffentlichte im Februar ihre Zahlen über den weltweiten Rüstungshandel 2016. Deutschlands Weltmarktanteil steigerte sich von 6,3 Prozent (2015) auf 9 Prozent (2016). Die Zahlen für Deutschland lassen den Bundesausschuss Alarm schlagen. Es belegt damit weltweit nach den USA und Russland Platz 3 und ist wieder nach 2014 der größte Waffenexporteur der EU.
Für den Bundesausschuss Friedensratschlag: Lühr Henken, Willi van Ooyen
Aktion Aufschrei: Kundgebung „Stoppt den Waffenhandel!“
Samstag, 4. März 2017
15 Uhr auf dem Römerberg in Frankfurt am Main
Kundgebung „Stoppt den Waffenhandel!“
Komm auf den Römerberg, mach mit und sende deine Ziele in die Welt.
17 Uhr Ökumenisches Friedensgebet – Beginn am Römerberg und gemeinsamer
Weg zur Alten Nikolaikirche
Freitag, 3. März 2017 um 18:45 – 21:30 Uhr
Diskussionsrunde: Jetzt mal Klartext: Wie reduzieren wir den Rüstungsexport?
Mit Jürgen Grässlin, DFG-VK; Dr. Simone Wisotzki, Fachgruppe Rüstungsexport
der GKKE; Omid Nouripour, MdB, Bündnis 90/ Die Grünen; Alexander Lurz; RA Holger Rothbauer;
moderiert von Andreas Zumach
Musikalische Aufmunterung: Ralf Glenk, Liedermacher, Sänger und Gitarrist
Ort: Phil.-Theol. Hochschule Sankt Georgen, Offenbacher Landstr. 224, 60599 Frankfurt
26.01.17: Protest vor dem Bundestag: Auslandseinsätze der Bundeswehr beenden!

Am Donnerstag, 26.01.2017 wird im Deutschen Bundestag über zwei bewaffnete Auslandseinsätze der Bundeswehr abgestimmt: Zum einen über die „Fortsetzung der Beteiligung bewaffneter deutscher Streitkräfte zur Ausbildungsunterstützung der Sicherheitskräfte der Regierung der Region Kurdistan-Irak und der irakischen Streitkräfte“ und zum anderen über die „Fortsetzung und Erweiterung der Beteiligung bewaffneter deutscher Streitkräfte an der Multidimensionalen Integrierten Stabilisierungsmission der Vereinten Nationen in Mali (MINUSMA)“.
Die Friedensbewegung setzt sich für eine Beendigung der Auslandseinsätze der Bundeswehr ein. Mit dem Protest wollen wir ein Zeichen gegen die Militarisierung der deutschen Außenpolitik setzen.
Wir fordern:
- Keine Militarisierung der Außenpolitik! Auslandseinsätze der Bundeswehr beenden!
- Keine Militarisierung der EU-Außengrenzen! Für eine solidarische Migrationspolitik in der EU!
- Rüstungsexporte verbieten! Umstellung der Rüstungsproduktion auf zivile Güter!
Wir treffen uns
Donnerstag, 26.01.2017
13.00 Uhr
Vor dem Deutschen Bundestag
Platz der Republik (vor dem Haupteingang Bundestag)
NaturFreunde Berlin
FRIKO Berlin
Kampagnen-Newsletter 40, Januar 2017
Liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde,
in den kommenden Monaten werden wir unser Engagement zu verschiedenen Anlässen verstärken. Zum Red Hand Day und der didacta Mitte Februar, zu Schul- und Messebesuchen der Bundeswehr und zum Tag der Bundeswehr in Ulm. Inspiriert sind wir nicht zuletzt durch die Kritik der Kinderkommission im Bundestag und die aktuelle Studie der Informationsstelle Militarisierung zur Werbung der Bundeswehr. Doch lest selbst.
- Aktiv werden: Kampagne engagiert sich bei Bildungsmesse didacta
Vom 14.-18. Februar findet Europas größte Bildungsmesse, die didacta, in Stuttgart statt. Zum wiederholten Mal hat die Bundeswehr dort einen der größten Stände. Wir werden auf dem großen Platz vor dem Haupteingang mit Mahnwachen und Infoständen demonstrieren: am Eröffnungstag von 10 – 12 Uhr und am Freitag, 17. Februar, von 10 – 15 Uhr.
Zudem werden wir Material beim Stand der GEW für Interessierte bereithalten. Dort werden wir auch teilweise mit Ansprechpersonen präsent sein. Außerdem wird es eine Diskussionsrunde am 16. Februar von 12 Uhr – 12 Uhr 45 mit Hagen Battran (GEW) und Michael Schulze von Glaßer (DFG-VK) im ICS, Raum C6.2.2 unter dem Motto „Friedensbildung statt Militärwerbung: Schulfrei für die Bundeswehr?“ geben.
Wir freuen uns auf eure Mitwirkung.
Hier könnt ihr euch eintragen, wenn Ihr die Mahnwachen verstärken wollt.
Hier findet alle Infos zur didacta
- Aktiv werden: Rote Hände gegen den Einsatz von Kindern als Soldaten -internationaler Red Hand Day am 12. Februar
Um auf den Missbrauch von Unter-18-Jährigen als Soldaten aufmerksam zu machen, findet jährlich am 12. Februar der Red Hand Day statt – mit öffentlichen Protesten, Demonstrationen und andere Aktivitäten. In Deutschland engagiert sich dazu das Bündnis Kindersoldaten mit Kinderrechtsgruppen und Friedensorganisationen.
In diesem Jahr sind bundesweit die Schwerpunkte:
◾„Keine Waffen in Kinderhände – Waffenexporte stoppen!“
◾„Keine Unter-18-Jährigen in Armeen – auch nicht in die Bundeswehr!“
Unsere Kampagne ruft dazu auf, sich am/um den Tag zu engagieren und das gute Material dafür zu nutzen.
Zudem werden alle in der Kirche Engagierten gebeten, das Thema in ihren Gemeinden anzusprechen bzw, in die Gottesdienste zu integrieren. Eine Handreichung ist in Arbeit.
Hier gibt es alle relevanten Infos bei terre des hommes
- Aktiv werden: öffentliche Auftritte Bundeswehr 1. Quartal 2017
Die Antwort der Bundesregierung auf die letzte Anfrage der Linken zu den öffentlichen Auftritten der Bundeswehr ist da. Es gibt wieder viele Termine von Jugendoffizieren und Karriereberatern in Schulen, auf Messen usw.
Wir unterstützen euch gerne für Eure Proteste vor Ort.
23.1. Waldshut-Tiengen, Karriereberater Gewerbliche Schulen
26.1. Laupheim, Hubschraubergeschwader 64, Truppenbesuch Grund-und Werkrealschule Mittelbiberach (8./9. Klasse)
27.-29.1. Stuttgart, Messe MEDIZIN
27.-29.1. Friedrichshafen, Messe MOTORRADWELT FRIEDRICHSHAFEN
28.1. Abtsgmünd, Messe ABBA, Friedrich-von-Keller-Schule (7.-10. Klasse)
28.1. Rudersberg, Ausbildungsmesse
28./29.1. Stuttgart, Messe HORIZON
31.1. Ehrenkirchen, Jobmesse
31.1. Karlsruhe, Karriereberater Merkur Akademie International (9. Klasse)
1.2. Karlsruhe, Karriereberater Merkur Akademie International (11. Klasse)
3./4.2. Reutlingen, Messe BINEA
4.2. Böblingen, Kofferstand Tag der offenen Tür Berufliches Schulzentrum
4.2. Pforzheim, Ausbildungsmesse BERUF AKTUELL
6.-10.2. Ulm, Karriereberater Friedrich-List-Schule (9./10. Klasse)
8.2. Friedrichshafen, Karriereberater Droste-Hülshoff-Schule
10.2. Bad Saulgau, Messe MARKTPLATZ AUSBILDUNG
10.2. Schramberg, Kofferstand Berufsinformationstag Schulzentrum
10.2. Stockach, Messe KARIIERETAG
11.2. Grenzach-Wylen, Kofferstand Ausbildungsbörse Schulzentrum
14.-18.2. Stuttgart, Messe DIDACTA
16.2. Bad Säckingen, Kofferstand Berufsorientierungsabend Schulgelände Scheffel-Gymnasium
17./18.2. Ludwigsburg, Messe BAM
18.2. Aalen, Ausbildungsmesse Berufliches Schulzentrum
16.2. Bad Säckingen, Kofferstand Berufsorientierungstag Berufsschulzentrum
20./21.2. Karlsruhe, Kirchfeld-Kaserne, Kurpfalz-Gymnasium Schriesheim spielt Simulation „Politik und Internationale Sicherheit“ mit Jugendoffizieren
23.2. Esslingen, Karriereberater Parkschule
6.3. Göppingen, Karriereberater Diakonisches Institut für Soziale Berufe
9.-11.3. Villingen-Schwenningen, Messe JOBS FOR FUTURE
10.3. Mannheim, Kofferstand Ausbildungsböre MEGA-AZUBI-SPEED-DATING IHK-Gebäude
10./11.3. Schorndorf, Messe FOKUS BERUF Schulzentrum Grauhalde
10./11.3. Lahr, Messe BERUFE & CO
10./11.3. Lörrach, Messe CULT
11.3. Stuttgart, Messe AZUBI & STUDIENTAG
17./18.3. Königsbronn, Reservisten: Sicherheitspolitisches Forum Süd
20.-23.3. Reutlingen, Karriereberater Ferdinand-von-Steinbeis-Schule (12. Klasse, 1.-3. Ausbildungsjahr)
24.3. Osterburken, Karriereberater Ganztagsgymnasium und Realschule (10.-12. Klasse)
25./26.3. Freiburg, Messe HORIZON
28.3. Böblingen, Kofferstand Berufsorientierungstag Kaufmännisches Schulzentrum
- Aktiv werden: Ulm 8./9. Februar: Protest an der Schule und Vorbereitungstreffen „Kein Tag der Bundeswehr“
Fünf Tage lang, vom 6.-10. Februar wird ein Karriereberater an der Ulmer Friedrich-List-Schule bei SchülerInnen der 9./10. Klasse für den Soldatenberuf werben. Dagegen richtet sich unser Protest am 9. Februar vor der Schule. Ihr wollt euch beteiligen: mailt uns an.
Im Juni findet bundesweit der dritte Tag der Bundeswehr statt. Die Veranstaltung in Baden-Württemberg wird dieses Jahr in Ulm begangen. Um Aufklärung und Protest gegen den Tag und die Rolle der Bundeswehr zu organisieren, laden wir zudem gerne für den 8. Februar zu einem ersten Vorbereitungstreffen nach Ulm ein: 19-21 Uhr. Den genauen Ort reichen wir nach.
Wir hatten letztes Jahr mit den Veröffentlichungen von Kindern an Waffen beim Tag der Bundeswehr in Stetten für ein riesiges mediales Echo gesorgt.
- Informieren: Neue Studie über die aktuellen Werbekampagnen der Bundeswehr
Gemeinsam mit der Informationsstelle Militarisierung (IMI) e.V. hat die DFG-VK gerade eine Studie über die „Mach, was wirklich zählt“-Kampagne und die YouTube-Serie Die Rekruten der Bundeswehr veröffentlicht. Das Fazit: Die Bundeswehr-Werbung täuscht über den realen Dienst an der Waffe hinweg.
Genaueres ist hier nachzulesen
- Bestellen: Materialangebot
Der DFG-VK Webshop bietet eine Vielzahl von Materialien zum Thema für Aktionen und Aufklärung an (Aufkleber, Plakate, Buttons, Flyer, Hintergrundinfos, Bücher…) auch die Postkarte zum Stopp der Rekrutierung unter 18-Jähriger. Zudem gibt es einen Flyer für militärfreie Schulen, der hier, gerne auch in größeren Mengen, bestellt werden kann.
- Spenden: Kampagne stärken
Um die Kampagne, die verschiedenen Protestaktionen erfolgreich weiterführen zu können, brauchen wir mehr personelle Ressourcen. Wir freuen uns über einen Betrag von 20€, 50€ oder gerne auch mehr: Pax an, IBAN: DE90 4306 0967 7021 1954 00, BIC GEDODEM1GLS, mit dem Stichwort: „Schulfrei“.
- Abonnieren: Newsletter
Wir freuen uns über weitere Empfehlungen und Abonnenten. Unsere Homepage wird ständig aktualisiert. Allein in der letzten Woche hatten wir etwa 500 BesucherInnen.
- Liken: Kampagne in Facebook „auf 1.000 zusteuern“
Mittlerweile haben wir deutlich über 600 Likes. Unser nächstes Ziel: die 1.000 voll zu machen. Bist du zukünftig auch dabei?
Viele Grüße
Roland Blach
(Koordinator)
Newsletter Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!, Nr. 80 vom 22.01.2017

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Newsletter der Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!
Nr. 80 vom 22.01.2017
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Liebe Abonnentinnen und Abonnenten,
mit dem ersten Newsletter im neuen Jahr möchten wir Ihnen für 2017 viel Gesundheit und Glück wünschen sowie jede Menge Energie beim Einsatz für den Frieden und ein Waffenexportverbot. Motivieren könnte Sie zum Beispiel dabei auch die Nachricht, dass auch das Forum Ziviler Friedensdienst (Forum ZFD) – eine Errungenschaft der Friedensbewegung – Druck auf die Bundesregierung ausübt. Es fordert eine Reduzierung von Waffenexporten.
Nicht nur in einem Wahljahr ist es entscheidend, überzeugende Argumente gegen den Waffenhandel zu kennen und weiterzugeben. Die von Thomas Nielebock und Max Weber verfasste Handreichung „Deutsche Rüstungsexporte“ ist eine ausführliche Faktenzusammenstellung und Argumentationshilfe. Auch wenn sie vorrangig für die Diskussion in kirchlichen Kreisen gedacht ist, ist sie dennoch für jedermann sehr nützlich. Auch zwei aktuelle Texte der Informationsstelle Militarisierung (IMI) sorgen mal wieder für Aha-Erlebnisse. Einer davon beschäftigt sich ausführlich mit der Rüstungskonversion. Die IMI unterstützt die Friedensbewegung seit Jahren mit fundierten Analysen der
Kriegs- und Rüstungspolitik.
Ebenso informativ sind die beiden Filme von Daniel Harrich „Meister des Todes“ und „Tödliche Exporte“. Sie wurden unlängst erfreulicherweise erneut im Fernsehen gesendet und können in der Mediathek noch angesehen werden. Ebenso sehenswert ist die Dokumentation „Das Comeback der Rüstungsindustrie“. Sie zeigt, wie Waffenfirmen schon kurze Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg wieder zu Macht und Einfluss kamen. Dabei konnten sie sich auf die Unterstützung von verschiedenen Bundesregierungen verlassen, die Waffenlieferungen an Diktatoren und in Kriegs- und Konfliktregionen aus Machtkalkül genehmigten.
Abschließend weisen wir Sie auf unsere „Aktionskonferenz 2017 – Stoppt den Waffenhandel“ am 3. und 4. März in Frankfurt am Main hin. Sie sind herzlich dazu eingeladen. Mehr dazu erfahren Sie auf unserer Webseite.
Die im Folgenden angerissenen Themen sind eine kleine Auswahl der zahlreichen Meldungen zu Rüstungsexporten. Lesen Sie mehr davon auf unserer Website unter „Neues“.
Dieser Newsletter wird an 2.409 Interessenten verschickt.
Mit herzlichen Grüßen
Anke Wollny und Otto Reger
Online-Redakteurin und Online-Redakteur der Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!
http://www.aufschrei-waffenhandel.de
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Inhalt
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- Handreichung „Deutsche Rüstungsexporte“
- Rüstungskonversion: Strukturwandel in der Rüstungsindustrie sollte genutzt werden 3. Von der Ausnahme zum Regelfall: Deutsche Waffenlieferungen in Krisenregionen 4. TV-Tipp: Das Comeback der Rüstungsindustrie 5. TV-Tipp: BR-Fernsehen zeigt „Meister des Todes“ und „Tödliche Exporte“
- Forum Ziviler Friedensdienst fordert massive Reduzierung von Waffenexporten in Drittstaaten 7. TV-Tipp: Gefährliche Waffenfreunde 8. Aktionskonferenz 2017 – Stoppt den Waffenhandel!
- Erzbischof Schick fordert Stopp der Waffenlieferungen an Saudi-Arabien
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- Handreichung „Deutsche Rüstungsexporte“
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Die Politologen Thomas Nielebock und Max Weber von der Universität Tübingen haben im Hinblick auf die Debatte in der Synode der württembergischen Landeskirche eine ausführliche Handreichung zum Thema „Deutsche Rüstungsexporte“ verfasst.
http://www.aufschrei-waffenhandel.de/Materialien.89.0.html#c433
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- Rüstungskonversion: Strukturwandel in der Rüstungsindustrie sollte genutzt werden
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Andreas Seifert von der Informationsstelle Militarisierung fordert in einem Artikel über Rüstungskonversion, den Strukturwandel auf dem wehrtechnischen Markt zu nutzten, um Kapazitäten in großen Rüstungsfirmen abzubauen und zivile Unternehmen zu stärken.
http://www.aufschrei-waffenhandel.de/Ruestungskonversion.277.0.html#c8232
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- Von der Ausnahme zum Regelfall: Deutsche Waffenlieferungen in Krisenregionen
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Wie Claudia Haydt von der Informationsstelle Militarisierung aufzeigt, exportiert Deutschland immer mehr Waffen in Krisengebieten. Die SPD habe damit ihr Wahlversprechen einer restriktiven Exportpolitik auf ganzer Linie gebrochen.
http://www.aufschrei-waffenhandel.de/Informationen.288.0.html#c8231
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- TV-Tipp: Das Comeback der Rüstungsindustrie
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Die Dokumentation von Dirk Laabs beschreibt den Wiederaufstieg der deutschen Rüstungsindustrie und erklärt, warum die Kriegswaffenkontrolle immer wieder scheitert und deutsche Waffen in den Kriegs- und Krisengebieten der Welt auftauchen.
http://www.aufschrei-waffenhandel.de/TV-Tipps.107.0.html#c8223
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- TV-Tipp: BR-Fernsehen zeigt „Meister des Todes“ und „Tödliche Exporte“
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Nach dem sensationellen Erfolg des ARD-Themenabends zu den illegalen Gewehrexporten nach Mexiko mit bis dato sechs Millionen Zuschauern zeigte der Bayerische Rundfunk die beiden Filme von Daniel Harrich erneut und bietet sie nun in der Mediathek an.
http://www.aufschrei-waffenhandel.de/Themenabend-Deutsche-Waffenex.815.0.html
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- Forum Ziviler Friedensdienst fordert massive Reduzierung von Waffenexporten in Drittstaaten
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Das Forum Ziviler Friedensdienst (Forum ZFD) kritisiert die neue Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung. Neben konkreten Zielvorgaben zur Friedensförderung fehlten auch messbare Ziele zur Reduzierung der Rüstungsexporte.
http://www.aufschrei-waffenhandel.de/Zivile-Konfliktbearbeitung.740.0.html#c8226
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- TV-Tipp: Gefährliche Waffenfreunde
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Gefährliche Waffenfreunde. Wie ein kleiner Beamter große Geschäfte stört, ein Film von Wolfgang Minder über das G36 und den Einfluss von Heckler & Koch selbst im Verteidigungsministerium.
http://www.aufschrei-waffenhandel.de/TV-Tipps.107.0.html#c8224
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- Aktionskonferenz 2017 – Stoppt den Waffenhandel!
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Am 3. und 4. März 2017 findet in Frankfurt am Main die Aktionskonferenz
2017 der „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“ statt. Die Teilnehmer erwartet ein spannendendes Programm. Auch Sie sind herzlich dazu eingeladen.
http://www.aufschrei-waffenhandel.de/Kampagnentreffen.708.0.html
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- Erzbischof Schick fordert Stopp der Waffenlieferungen an Saudi-Arabien
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Erzbischof Ludwig Schick fordert, dass alle Waffenlieferungen nach Saudi-Arabien gestoppt werden, solange Menschen unterdrückt werden und es unklar ist, was mit den Waffen geschieht.
http://www.aufschrei-waffenhandel.de/Aktivitaeten-der-Kirchen.276.0.html#c8219
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Schulfrei für die Bundeswehr: Kampagnen-Newsletter 39, Januar 2017
Liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde,
ich möchte euch ganz herzlich zur Aktionsplanung anlässlich des bevorstehenden Red Hand Day und der Bildungsmesse didacta am 17. Januar nach Stuttgart einladen.
Denn wir haben noch viel zu tun, um die Praxis der Bundeswehr an und mit Schulen zu verändern. Doch wir haben Rückenwind. Der UN Ausschuss für die Rechte der Kinder und ihr folgend die Kinderkommission des Deutschen Bundestages fordern in unserem Sinne eine deutliche Änderung in der Rekrutierungspraxis Minderjähriger.
Am 12. Februar 2017 wird der nächste internationale Tag gegen Kindersoldaten – der Red Hand Day – begangen. Wenige Tage später findet nach drei Jahren Abstinenz wieder Europas größte Bildungsmesse in Stuttgart – die didacta – statt, in der die Bundeswehr wieder mit einem der größten Stände vertreten sein wird.
Wir laden alle Interessierten zu einem Aktions- und Planungstreffen ein, um die Ergebnisse unseres Aktions-Workshops zu vertiefen.
Dienstag, 17. Januar 2017, 16 Uhr – 18 Uh 30, DFG-VK Landesgeschäftsstelle, Werastr. 10, Stuttgart (U Haltestellen Olgaeck oder Eugensplatz)
Bitte meldet euch an: blach@dfg-vk.de
Mit Nachdruck wollen wir dabei für unsere Forderungen eintreten:
… an die Landesregierung:
» Die sofortige Kündigung der Kooperationsvereinbarung des Landes mit der Bundeswehr
» Durchsetzung eines Verbots von Lehr- und werbeveranstaltungen der Bundeswehr an und mit Schulen (z.B. Karrieretrucks, Bildungsmessen, Tage der Schulen bei der Bundeswehr, POL&IS)
» Eine kontinuierliche Erhöhung des Etats für Friedensbildung (s. linke Spalte)
…an die Bundesregierung:
» Durchsetzung der UN-Kinderrechte und der Empfehlungen der Kinderkommission des Bundestages
» Keine Rekrutierung von Minderjährigen unter 18 Jahren
» Keine Abenteuercamps, Events oder online-Angebote (z.B. „Die Rekruten“), die den Soldatenberuf verharmlosen
Viele Grüße
Roland Blach
(Koordinator)
In der Kampagne „Schulfrei für die Bundeswehr. Lernen für den Frieden“ arbeiten derzeit mit: Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Baden-Württemberg, Informationsstelle Militarisierung, Ohne Rüstung Leben, Pax Christi Baden-Württemberg, Werkstatt für Gewaltfreie Aktion Baden, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Baden-Württemberg, Ökumenisches Netz Württemberg, Offenes Treffen gegen Krieg und Militarisierung Stuttgart, Pax an – die Werkstatt für Pazifismus, Friedenspädagogik und Völkerverständigung e.V., Die AnStifter, das Deutsche Mennonitische Friedenskomitee, die Pressehütte Mutlangen, Initiative gegen Militärforschung an Universitäten und die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) Baden-Württemberg.
Die Kampagne wird unterstützt von: DGB Nordwürttemberg, Grüne Jugend Baden-Württemberg, terre des hommes Deutschland e.V. Arbeitsgruppen Freiburg, Stuttgart, Tübingen und Ulm, UstA PH Freiburg, UstA PH Schwäbisch Gmünd, ver.di Landesverband Baden-Württemberg, Die Linke Baden-Württemberg.
