Bündnis „Schulfrei für die Bundeswehr. Lernen für den Frieden“

                                           

Newsletter 55, Juni 2020                                              

Liebe Unterstützer*innen des Bündnis „Schulfrei für die Bundeswehr – Lernen für den Frieden“,

viele Monate war es ruhig, weil die Corona Krise auch das schulische Leben völlig verändert hat. Heute melden wir uns wieder mit Informationen der von uns getragenen Kampagne „unter 18 nie! Keine Minderjährigen in der Bundeswehr“, die den Juni zu einem Aktionsmonat ausgerufen haben.

Wir wollen darauf aufmerksam machen, dass die Bundeswehr gezielt um Jugendliche wirbt und jährlich weiterhin Minderjährige als Soldatinnen und Soldaten rekrutiert werden (im Jahr  2019  waren  es  1706),  obwohl  dies  zahlreiche  Kinderrechte  verletzt,  die  in  der  UN-Kinderrechtskonvention festgelegt sind.  
Um  an  dieser  Situation  endlich  etwas  zu  ändern,  wollen  wir  unser  Anliegen  mehr  in  den  Fokus  der Öffentlichkeit rücken und damit den Druck auf die Politik erhöhen.

Deshalb: 
 
Macht mit beim Kampagnenmonat: 
– Seit 1. Juni veröffentlichen wir täglich Fotos mit Statements in den Sozialen Medien unter dem Hashtag #unter18nie. 
o  Schickt der Kampagne ein Bild von euch und sagt, warum Ihr die Rekrutierung Minderjähriger falsch findet. 
o  Postet selber Statements und Fotos mit dem Hashtag. Fotoideen findet Ihr auf der Webseite. 
–  Den 13. Juni haben wir zum „Tag der minderjährigen Bundeswehrsoldat*innen“ auserkoren. Folgt den Social Media-Kanälen und abonniert den Newsletter, um nichts zu verpassen! 
– Am 20. Juni könnt Ihr in unseren ersten Podcast reinhören, der in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Friedenskooperative entstanden ist. 
– Am 27. Juni veranstalten wir einen Video-Talk zum Thema Werbemaßnahmen der Bundeswehr. 

Das geht immer:  
– Sammelt Unterschriften für die Petition der Kampagne. 
– Werdet aktiv und macht mit einer Mahnwache auf die Kampagne und die skandalöse Rekrutierungspraxis der Bundeswehr aufmerksam. 
– Bestellt und verteilt Material der Kampagne: Aktionspakete mit Banner, Flyern, Aufklebern, Fact Sheets und einem großen Pappaufsteller. 
– Unterschreibt und verschickt unsere Postkarte, mit der du die Weitergabe deiner Daten an die Bundeswehr verbietest. 
– Verfolgt die Werbung der Bundeswehr auf YouTube kritisch und hinterlasst Kommentare, wenn es etwas zu sagen gibt. 
 
Alle Infos zu dem Kampagnenmonat Juni findet Ihr unter: 
www.unter18nie.de/kampagnenmonat-Juni-2020 

Beste Grüße

Roland Blach                         

(Koordinator)                         

Bündnis „Schulfrei für die Bundeswehr – Lernen für den Frieden“
c/o Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK)
Landesverband Baden-Württemberg
Koordination
Werastr. 10, 70182 Stuttgart
Fon 0711-51885601, Mobil 0177-2507286
Mail ba-wue@dfg-vk.de, Web http://www.schulfrei-für-die-bundeswehr.de

Protest gegen Munitionsexporte von Rheinmetall in Kriegsgebiete

Gegen Munitionsexporte von Rheinmetall in Kriegsgebiete protestiert die Aktion Aufschrei-Stoppt den Waffenhandel! heute, am 19. Mai 2020, in Düsseldorf aus Anlass der Hauptversammlung vor der Zentrale des Rüstungskonzerns und fordert „Rheinmetall entrüsten – Keine Munitionslieferungen an die Kriegsherren in Syrien, Libyen und dem Jemen“. Mit dem „Rüstungsthron“ und einem „Goldenen Kalb“, dem gehuldigt werde, wiesen die friedensbewegten Aktivist*innen auf das mörderische Geschäft des Unternehmens hin und forderten ein Ende der Geschäfte mit Krieg und Tod. Auch weitere Organisationen waren vor Ort und verliehen ihrem Protest gegen die Politik und Exportpraxis der Rheinmetall AG Ausdruck.  

Norwegischer Pensionsfonds soll sich von Rheinmetall trennen

Mitteilung für die Medien                                                               

Berlin, 18.05.2020

Eine Gruppe europäischer institutioneller Investoren, NGOs und Bündnisse fordern parallel zur Hauptversammlung von Rheinmetall den Norwegischen Pensionsfonds auf, seine Investitionen in die deutsche Rüstungsfirma zu überdenken und Druck auf deren Waffenexportpraxis auszuüben.

Eine Gruppe europäischer institutioneller Investoren, Nichtregierungsorganisationen und Bündnisse, angeführt von den Gründungsmitgliedern der SfC – Shareholders for Change, Bank für Kirche und Caritas (BKC) und Fondazione Finanza Etica, hat heute einen Brief an den norwegischen Pensionsfonds geschickt. Unterzeichnet hat auch die „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“. Sie fordern den Staatsfonds auf, seine Investitionen in den deutschen Rüstungskonzern Rheinmetall, der unter anderem Bomben an Saudi-Arabien für den Krieg im Jemen liefert, zu überdenken und in einen kritischen Dialog mit dem Unternehmen zu seiner Waffenexportpraxis zu gehen.

Der Norwegische Pensionsfonds, der weltweit größte Staatsfonds, ist mit einem Unternehmensanteil von derzeit 2,57% bzw. ca. 116 Millionen Euro ein bedeutender Aktionär von Rheinmetall. „Der Fonds investiert seit 2004 nach präzise formulierten ethischen Richtlinien und trennt sich deshalb auch regelmäßig von Unternehmen, die sich nicht an diese halten“, erklärt Simone Siliani, Vorsitzender der Fondazione Finanza Etica. „Wir glauben, dass die Investition in Rheinmetall im klaren Widerspruch zu den Richtlinien des Fonds steht.“ Gemäß Abschnitt 2.1 der Richtlinien „soll der Fonds nicht in Unternehmen investiert werden, die (…) Waffen herstellen, die durch ihren normalen Gebrauch gegen grundlegende humanitäre Prinzipien verstoßen“. Im Jemen-Krieg werden immer wieder zivile Ziele wie Marktplätze, Schulen und Wohnhäuser durch die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition angegriffen, die auch mit Rheinmetall-Bomben beliefert wurde.  

„Eine Verantwortung, Geschäfte mit kriegführenden und menschenrechtsverletzenden Staaten auszuschlagen, sieht der Rheinmetall-Konzern augenscheinlich nicht. Munitionslieferungen seines deutsch-südafrikanischen Joint Venture „Rheinmetall Denel Munition“ (RDM) an die Türkei machten dies jüngst abermals deutlich. Investoren sollten aufhören, den Konzern unter diesen Umständen zu finanzieren”, so Charlotte Kehne, Referentin für Rüstungsexportkontrolle bei Ohne Rüstung Leben und Sprecherin der “Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!”.

Die Aufforderung an den Norwegischen Pensionsfonds wurde von den Shareholders for Change und einer Reihe weiterer institutioneller Investoren sowie deutschen und italienischen NGOs und Bündnissen unterzeichnet, darunter CRIC, der Dachverband der kritischen Aktionäre, DKM, ECCHR, GLS Bank, Greenpeace, Pax Bank, Steyler Bank, Urgewald und die „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“.

Kontakt für die Medien

Charlotte Kehne, Referentin für Rüstungsexportkontrolle bei Ohne Rüstung Leben und Sprecherin der „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“, +49 162 578 42 35, orl-kehne@gaia.de

Trägerorganisationen der Kampagne: Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden e.V. (AGDF) • aktion hoffnung Rottenburg-Stuttgart e.V. • Bischöfliches Hilfswerk MISEREOR • Brot für die Welt – Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung  • Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) •  Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) • Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges e. V. (IPPNW) Deutschland • NaturFreunde Deutschlands • Internationale katholische Friedensbewegung pax christi – Deutsche Sektion • JuristInnen gegen atomare, biologische und chemische Waffen (IALANA) Deutsche Sektion • Ohne Rüstung Leben (ORL) • Provinzleitung der Deutschen Franziskaner und Kommission Gerechtigkeit – Frieden – Bewahrung der Schöpfung • RüstungsInformationsBüro (RIB e.V.) • terre des hommes – Hilfe für Kinder in Not • Werkstatt für Gewaltfreie Aktion, Baden (WfG)

Viele weitere Organisationen und Friedensinitiativen arbeiten im Aktionsbündnis der Kampagne

„Aktion Aufschrei-Stoppt den Waffenhandel!“ mit.

www.aufschrei-waffenhandel.de

NaturFreunde sagen Nein zur schleichenden Militarisierung von internationalen Beziehungen

Höhere Rüstungsausgaben werden zu mehr Gewalt führen

Berlin, 27.4.2020 – Das Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri hat gemeldet, dass die globalen Militärausgaben im Jahr 2019 erneut stark gestiegen sind. Dazu erklärt Michael Müller, Bundesvorsitzender der NaturFreunde Deutschlands:

Die globalen Rüstungsausgaben sind im letzten Jahr um 3,6 Prozent gestiegen und liegen nun bei 1.917 Milliarden US-Dollar. Dabei hatte Papst Franziskus noch in seiner Osterbotschaft gefordert: „Die Welt braucht Brot statt Waffen.“

Unter den „Top-15-Staaten“ entfallen die höchsten Zuwachsraten auf Deutschland, das im Vergleich zum Vorjahr zehn Prozent mehr in Rüstung investiert. Damit ist unser Land auf Platz sieben der weltweiten Rangliste vorgerückt.

Dieser „Aufstieg“ ist das falsche Signal in einer Zeit neuer Bedrohungen. Statt zu mehr Abrüstung, Frieden und Zusammenarbeit zu kommen, nehmen Konfrontation und Aufrüstung zu. Unser Jahrhundert droht von Gewalt und Verteilungskämpfen geprägt zu werden.

Wir NaturFreunde sagen Nein zur schleichenden Militarisierung von internationalen Beziehungen. Wir wollen zurück zur Friedens- und Entspannungspolitik von Willy Brandt, der die Aufrüstung als „Irrsinn“ bezeichnet hat.

Affront gegenüber der Zivilgesellschaft, den Steuerzahlenden und dem Koalitionspartner

Neuer Atombomber für Deutschland? Kramp-Karrenbauer prescht vor

© Pressemitteilung vom 20. April 2020

Die Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt“ verurteilt das Vorgehen der Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer zur Anschaffung eines neuen atomwaffenfähigen Kampfflugzeuges für die Bundeswehr. Laut eines Berichts des „Spiegels“ informierte die Ministerin die amerikanische Regierung am vergangenen Donnerstag offiziell, dass Deutschland als Ersatz für den „Tornado“-Kampfjet insgesamt 45 Jets vom Typ F-18 des US-Herstellers Boeing kaufen wolle. Unter den 45 neuen Flugzeugen befinden sich 30 vom Typ F-18 „Super Hornet“, die explizit für den Einsatz zum Abwurf der in Deutschland stationierten US-Atomwaffen vorgesehen sind.

„Es ist ein Skandal, dass AKK gerade jetzt in Zeiten des eingeschränkten Versammlungsrechts und ohne jegliche parlamentarische Debatte die Entscheidung über dieses höchstumstrittene und milliardenschwere Rüstungsprojekt durchsetzen will. Das Handeln der Ministerin ist eine grobe Verletzung unserer demokratischen Gepflogenheiten und missachtet den Wunsch der großen Mehrheit der Menschen in Deutschland.“, betont Regina Hagen, Sprecherin der Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt“.

Eine deutliche Mehrheit der Menschen in Deutschland lehnt den Kauf neuer Atombomber ab. Das zeigte eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov aus dem vergangenen Jahr, für die mehr als 2.000 Personen befragt wurden. 61 Prozent der Befragten lehnen den Kauf ab, nur 18 Prozent befürworten die Ausgaben für atomwaffenfähige Kampfjets, 21 Prozent haben keine Meinung.

Die Anschaffung eines neuen atomwaffenfähigen Flugzeuges würde Deutschlands Rolle im Rahmen der nuklearen Teilhabe der NATO auf Jahrzehnte fortschreiben. Dabei hatte sich der Bundestag bereits 2010 für den Abzug der Atomwaffen aus Deutschland fraktionsübergreifend mit den Stimmen von Union, SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen ausgesprochen. Die SPD selbst hatte sich vor wenigen Wochen in einem Positionspapier der Bundestagsfraktion „für eine gewissenhafte, sachliche und sorgfältige Erörterung der nuklearen Teilhabe und der damit zusammenhängenden Entscheidung, welches Nachfolgesystem für den Tornado in Frage kommt“ ausgesprochen.

Viele Friedensbewegte hoffen jetzt auf entschiedenen Widerstand aus Reihen der SPD. Fraktionschef Mützenich äußerte sich in der Vergangenheit kritisch gegenüber der Anschaffung eines neuen Atombombers. Laut „Spiegel“-Bericht erfolgte das Vorgehen AKKs jedoch nach Abstimmung mit Außenminister Heiko Maas und Finanzminister Olaf Scholz (beide SPD). „Wo bleibt der Aufschrei aus den Reihen der SPD?“, fragt Hagen. „Es ist gerade mal ein Jahr her, da skandalisierte die SPD die Gedankenspiele der Verteidigungsministerin zur Ausstattung der Bundeswehr mit Flugzeugträgern. Nun steht ein anderes milliardenschweres Aufrüstungsprojekt ganz real zur Entscheidung. Für die SPD ist nun die Zeit gekommen Farbe zu bekennen und sich gegen den neuen Atombomber zu stellen!“, so Marvin Mendyka, ebenfalls Sprecher der Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt“. „Die letzten Wochen haben gezeigt, dass wir für unsere Sicherheit weder Atomwaffen noch Atombomber brauchen, sondern Krankenbetten und Ausrüstung zum Schutz von Ärzten und Pflegepersonal.“, so Mendyka weiter.

Die Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt“ wird getragen von 70 Organisationen aus dem Bereich der Friedens-, Umwelt und Gewerkschaftsbewegung sowie religiösen Gruppen. Sie fordert den Abzug statt der Aufrüstung der in Büchel stationierten Atomwaffen sowie den Beitritt Deutschlands zum 2017 verabschiedeten UN-Atomwaffenverbot.

Wichtige Hinweise:
Der „Spiegel“-Bericht über das Vorpreschen der Verteidigungsministerin ist abrufbar unter https://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundeswehr-annegret-kramp-karrenbauer-sagt-washington-kauf-von-us-kampfjets-zu-a-c1b5f289-c6f0-4899-813f-f203e840ec92?fbclid=IwAR1Hae-OP4mis7BspMxAdE-xV3k4VwetoKYLBFcH3yscYMyHGVzx9uSr__U.

Die vollständigen Ergebnisse der YouGov-Umfrage von 2019, aus denen deutlich hervorgeht, dass sich eine große Mehrheit der Menschen in Deutschland gegen die Anschaffung eines neuen Atombombers, für den Beitritt Deutschlands zum UN-Atomwaffenverbot und für den Abzug der Atomwaffen aus Deutschland ausspricht, sind hier zu finden: https://www.icanw.de/wp-content/uploads/2019/04/2019-04_YouGov-Ergebnisse_de.pdf.

Das Positionspapier der SPD-Bundestagsfraktion ist hier abrufbar: https://www.spdfraktion.de/themen/welt-ohne-atomwaffen-0.

Virtueller Ostermarsch Saar 2020, Samstag, 11.04.2020, 11.30 Uhr, Link: https://global.gotomeeting.com/join/862450485

Hallo Ihr Lieben,

Ostermarsch trotz Corona, im Saarland findet ein Virtueller Ostermarsch statt. Wer Lust hat, einfach morgen zum Ostermarsch kommen.

Hier kommt Ihr zum virtuellen Ostermarsch: https://global.gotomeeting.com/join/862450485

Aufruf:

60 Jahre Ostermärsche = 60 Jahre Kampf für die Zukunft

Samstag – 11. April 2020

GoToMeeting: https://global.gotomeeting.com/join/862450485

Kundgebung 11.30 Uhr

Redner: Uwe Hiksch (Bundesvorstand NaturFreunde Deutschlands)

Musik und Kultur: „Liedstöckel“

Ostermarsch-Flyer als Download

1960 protestierten erstmals in der BRD tausende Menschen auf den Straßen für die Zukunft gegen die weltweite atomare Bewaffnung und Atomkriegsgefahr.

Die Erfahrungen aus den beiden Weltkriegen lehrten die Menschen:

Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg – weder konventionell noch atomar.

Rüstung und Kriege brachten Not und Tod, zerstörte Städte, Dörfer und Umwelt.

Rüstung und Kriege mit allen Facetten sind Ressourcenverschwender und Klimakiller Nr.1.

Von Rüstung und Kriegen profitieren die Reichen, die Armen jedoch stellen die Leichen.

Im vorderen Orient wird gezündelt und in Europa mit „Defender2020“ das größte NATO-Manöver seit den 80er Jahren provokativ vor der russischen Haustür vorbereitet.

Frieden ist nicht alles, ohne Frieden ist alles nichts.

Wir fordern:

  • Atomwaffen raus aus Büchel
  • Stoppt den Rüstungswahnsinn
  • Keine Auslandseinsätze der Bundeswehr
  • Schluss mit den Drohnenmorden
  • Auflösung der Air Base in Ramstein und aller anderen Militärbasen
  • Klimaschutz statt Kriegsvorbereitung
  • militärischen Übungsflüge stoppen
  • Verbot von Rüstungsexporten – Grenzen schließen für Waffen – Grenzen öffnen für Menschen
  • Umbau der Rüstungsindustrie für zivile ökologische Produktion

Virtueller Ostermarsch Saar 2020 – Technische Infos

Sa., 11. Apr. 2020 11:30 – 13:30

Nehmen Sie an meinem Meeting per Computer, Tablet oder Smartphone teil.
https://global.gotomeeting.com/join/862450485

Sie können sich auch über ein Telefon einwählen.
Deutschland: +49 692 5736 7300

Zugangscode: 862-450-485

Sie kennen GoToMeeting noch nicht? Installieren Sie jetzt die App, damit Sie für Ihr erstes Meeting bereit sind:
https://global.gotomeeting.com/install/862450485

Newsletter „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt“ vom 23.03.2020

35997845071_7b1c7deb3b_k

Liebe Freundinnen und Freunde,

als Friedensbewegung setzten wir uns stets für das Leben und den Schutz von Menschen ein – diese Haltung haben wir selbstverständlich auch angesichts der derzeitigen Corona-Krise. Deshalb müssen wir Dir mitteilen, dass alle Termine der Aktionspräsenz 2020 bis zum 19. April ausfallen werden. Das gilt auch für den Auftakt der Aktionspräsenz, zu dem wir Arun Gandhi erwartet haben sowie für den Ostermarsch in Büchel. Wir möchten euch darum bitten zu Hause bei euren Liebsten zu bleiben und so dazu beizutragen, dass sich die Verbreitung des Virus verlangsamt. Spaziergänge maximal zu zweit an der frischen Luft zum Kraft tanken sind dennoch wichtig.

Auch von zu Hause aus kannst Du Dich für eine atomwaffenfreie Welt einsetzen. In unserem heutigen Newsletter möchten wir deshalb ganz besonders die von uns mitgetragenen Online-Aktionen ans Herz legen.

Corona eindämmen – Widerstand gegen Atomwaffen verbreiten! Unsere Tipps für Aktivismus ohne Infektionsrisiko:

1.) Appell an die Bundesregierung: Unterzeichnen Sie das UN-Atomwaffenverbot!

Der von IPPNW, ICAN Deutschland und uns initiierte Appell an die Bundesregierung wurde mittlerweile fast 100.000 Mal unterzeichnet. Mit diesem fordern wir, dass Deutschland endlich dem 2017 verabschiedeten Vertrag über das Verbot von Atomwaffen beitritt. Schon jetzt wurde der Vertrag von 80 Staaten unterzeichnet. 36 Staaten haben ihn sogar schon ratifiziert. 90 Tage nach der 50. Ratifizierung wird der Vertrag in Kraft treten. Setz dich mit uns dafür ein, dass auch Deutschland das Atomwaffenverbot unterstützt und unterzeichne hier:
[Link: https://aktion.nuclearban.de/node/9?source=atomwaffenfrei]
2.) Unterschriftenaktion: Bundestagsbeschluss zum Abzug der Atomwaffen aus Deutschland endlich umsetzen!

Diese Woche wird der fraktionsübergreifende Bundestagsbeschluss zum Abzug der Atomwaffen aus Deutschland zehn Jahre alt – und genau so lange lässt auch seine Umsetzung auf sich warten! Wir brauchen Deine Hilfe um zu verhindern, dass dieser wichtige Beschluss in Vergessenheit gerät! Bitte unterstütze uns mit Deiner Unterschrift unter:
[Link: www.friedenskooperative.de/bundestagsbeschluss]
Übrigens: Du kannst das Anliegen auch mit einer Aktionspostkarte unterstützen. Diese kannst Du hier bei „Ohne Rüstung Leben“ anfordern.
3.) Schreibe deinem Abgeordneten: „Atombomber? Nein, Danke!“

In Kürze soll über die Anschaffung eines Nachfolgers für den Tornado entschieden werden. Das neue Flugzeug soll für viele weitere Jahrzehnte sicherstellen, dass sich Deutschland an der nuklearen Teilhabe der NATO beteiligen kann. Das halten wir für einen Schritt in die falsche Richtung und möchten Dich deshalb darum bitten, deinen Bundestagsabgeordneten mitzuteilen, dass Du gegen die Anschaffung eines neuen Atombombers bist. Über die Aktionswebsite www.atombomber-nein-danke.de kannst Du Dich ganz einfach an der Aktion beteiligen.

Auch wenn Du Dich bereits an den Aktionen beteiligt hast, kannst Du uns weiter unterstützen. Mach in Deiner Familie und Deinem Umfeld auf die Aktionen aufmerksam und bitte andere Menschen, sich ebenfalls für eine atomwaffenfreie Welt einzusetzen.

Für Deine Unterstützung möchten wir Dir herzlich danken!

Viele Grüße
Roland Blach und Marvin Mendyka
für die Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt“

P.S.: Selbstverständlich gehen unsere Planungen für die Zeit nach der Corona-Krise weiter. Schon jetzt planen wir gemeinsam mit vielen Partnerorganisationen, wie wir den 75. Jahrestag der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki nutzen können. Auch für die Ostermärsche arbeiten Friedensorganisationen bereits an einem „virtuellen Ostermarsch“. In unserem kommenden Newsletter und auf unseren Social Media-Kanälen halten wir Dich auf dem Laufenden! Also schau mal vorbei auf Facebook, Twitter oder Instagram und folge uns dort.

P.P.S.: Damit unsere Arbeit für eine atomwaffenfreie Welt gelingen kann, sind wir auf Spenden angewiesen. Unterstützen kannst Du uns mit einer Spende über unser Online-Spendenformular. Oder überweise Deine Spende an:

IPPNW
IBAN: DE39 | 1002 | 0500 | 0002 | 2222 | 10
Stichwort: „atomwaffenfrei“

Deine Spende ist steuerabzugsfähig.

Wir danken für Deine Unterstützung!

 

Drohnen-Kampagne fordert: Keine Entscheidung zur Bewaffnung von Drohnen während der Coronavirus-Krise!

PRESSEINFORMATION —

cropped-drohnen-kreis01-1

 

Zur sofortigen Freigabe

Berlin, den 27 März 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

wie Sie wissen darf laut dem geltenden Koalitionsvertrag eine parlamentarische Entscheidung über eine mögliche Bewaffnung von Drohnen erst nach „ausführlicher völkerrechtlicher, verfassungsrechtlicher und ethischer Würdigung” stattfinden.  Das Bundesministerium der Verteidigung hat neulich beteuert, dass die Diskussion dieser Fragen „eine breite gesellschaftliche Debatte“ beinhaltet.

 

Mit guten Gründen sind wir besorgt, dass das BMVg diese wichtige und schon lang versprochene „gesellschaftliche Debatte“ hinter verschlossenen Türen und weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit führen will. Dazu hat die Drohnen-Kampagne dieser Woche einen offenen Brief an alle Bundestagsabgeordneten verschickt.  (Siehe: https://drohnen-kampagne.de/2020/03/25/offener-brief-der-drohnen-kampagne-an-die-bundestagsabgeordneten/)

 

Pressekontakte:

Elsa Rassbach, Sprecherin CODEPINK Germany, AGs Kampfdrohnen in Attac u. DFG-VK; Email: elsarassbach@gmail.com, Tel.: 0170 738 1450 Lühr Henken, Sprecher des Bundesausschuss Friedensratschlag; Email: luehrhenken@t-online.de, Tel.: 0160 4066630 Laura von Wimmersperg, Moderatorin der Berliner Friedenskoordination; Email: laurawimmersperg@t-online.de, Tel.: 030 7823382

 

_______________________________________________________________________________

TEXT DES OFFENEN BRIEFES AN DIE BUNDESTAGSABGEORDNETEN

 

Berlin, den 23. März 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

wie Sie wissen darf laut dem geltenden Koalitionsvertrag eine parlamentarische Entscheidung über eine mögliche Bewaffnung von Drohnen erst nach „ausführlicher völkerrechtlicher, verfassungsrechtlicher und ethischer Würdigung” stattfinden.  Das Bundesministerium der Verteidigung hat neulich beteuert, dass die Diskussion dieser Fragen „eine breite gesellschaftliche Debatte“ beinhaltet.

 

Mit guten Gründen sind wir besorgt, dass das BMVg diese wichtige und schon lang versprochene „gesellschaftliche Debatte“ nur hinter verschlossenen Türen und weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit führen will.

 

Angeblich um „eine offene Debatte über eine mögliche Bewaffnung der durch die Bundeswehr eingesetzten Drohnen anzustoßen“ hatte am 02. März das BMVg alle Bundestagsfraktionsvorsitzende zu einer Podiumsdiskussion („Bewaffnete Drohnen – politische, ethische und rechtliche Aspekte“) für den 24. März in das Verteidigungsministerium eingeladen.  Über diese Einladung gab es keine Berichte in den Leitmedien.

 

In einem weiteren Brief vom 06. März an eine Arbeitsgruppe der SPD-Bundestagsfraktion hat das BMVg seine sehr bedenklichen weiteren Pläne skizziert.  Innerhalb von nur drei Monaten nach der o. g. Podiumsdiskussion soll im Verteidigungsministerium ein „Diskussionspapier“ stehen, das nach „finaler Abstimmung“ mit den Bundestagsfraktionen an den Bundestag versandt werden soll. Erst danach soll „die weitere Behandlung des Themas in den Gremien des Deutschen Bundestags“ beginnen.

 

Die Bundestagsfraktionen sollen unter Führung des BMVg und im Haus des BMVg die wesentlichen Entscheidungen treffen? Wo bleibt hier die „breite gesellschaftliche Debatte“?  Wie kann die Bevölkerung sich über den Verlauf informieren und einbringen?

 

Wird das Verteidigungsministerium etwa seine Türen für die deutsche Bevölkerung öffnen, damit sie sich an der Diskussion beteiligen darf? Werden alle Journalistinnen und Journalisten eingeladen, die sich melden? Werden die Diskussionen, die im Verteidigungsministerium stattfinden, aufgezeichnet und auf der Webseite des Bundestags gepostet wie bei parlamentarischen Debatten üblich?

 

Die geplante Podiumsdiskussion am 24. März wurde zwar am 17. März durch einen Brief des Verteidigungsministeriums wegen „der anhaltenden COVID-19 Pandemie“ vertagt, jedoch will das BMVg „dieses Format als offenen Dialog baldmöglichst“ nachholen.

 

Die schwerwiegende Entscheidung des Bundestags für oder gegen die Bewaffnung von Drohnen für die Bundeswehr darf aus guten Gründen nur nach einer breiten gesellschaftlichen Debatte stattfinden. Als Präzedenzfall wird diese Entscheidung bis weit in der Zukunft alle bewaffnungsfähigen Drohnen der Bundeswehr betreffen: ob Heron TP, „Eurodrohne“ oder auch weitere Drohnen, darunter eventuell in der Zukunft auch autonome Drohnen.  Eine Entscheidung für bewaffnete Drohnen würde diese umstrittene Waffe in die Hände von auch zukünftigen deutschen Regierungen geben, welche Politik auch immer sie verfolgen.

 

Deswegen fordern wir alle Bundestagsfraktionen dazu auf,

 

1) alle Pläne, Drohnen für die Bundeswehr zu bewaffnen, bis nach der Beendigung der Coronavirus-Krise zu stornieren, um die „gesellschaftliche Debatte“ zu ermöglichen; und

 

2) konkrete Vorstellungen der Fraktion dazu, wie eine breite gesellschaftliche Debatte vor einer parlamentarischen Entscheidung über die Bewaffnung von Drohnen für die Bundeswehr gestaltet werden kann, umgehend zu veröffentlichen.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Lühr Henken, Sprecher des Bundesausschuss Friedensratschlag Elsa Rassbach, Sprecherin CODEPINK Germany, AGs Kampfdrohnen in Attac u. DFG-VK Laura v. Wimmersperg, Moderatorin der Berliner Friedenskoordination

 

i. A. der Drohnen-Kampagne

Weitere Informationen zur Drohnen-Kampagne:

 

Die in 2013 gegründete „Drohnen-Kampagne“ hat am 20. Dezember 2019 unseren zweiten Appell, „Keine Kampfdrohnen!“, veröffentlicht.

(Siehe: https://drohnen-kampagne.de/appell-12-2019/).

 

Dieser Brief wird durch Freiheit statt Angst, eine der ca. 150 Unterstützer-Gruppen im bundesweiten Netzwerk „Drohnen-Kampagne“, per Email verschickt.  (Siehe: https://drohnen-kampagne.de/appell-keine-kampfdrohnen/unterstutzergruppen/)

Abzug der Atomwaffen aus Deutschland endlich umsetzen

Pressemitteilung, 25. März 2020

DSC_0233

 

  • Vor genau zehn Jahren, am 26. März 2010, sprach sich der Deutsche Bundestag fraktionsübergreifend mit großer Mehrheit für einen Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland aus.
  • Daran erinnern die Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt“, die deutsche Sektion der „Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges“ (IPPNW), ICAN Deutschland und Ohne Rüstung Leben.
  • Mit einer Unterschriftensammlung – an der sich bereits rund 5.000 Menschen beteiligt haben – und mehr als 40.000 Aktionspostkarten fordern sie eine Umsetzung des Beschlusses.

 

„Wir sind in großer Sorge über die zunehmende Erosion der internationalen Rüstungskontrollarchitektur und die milliardenschweren Aufrüstungsvorhaben der Atomwaffenstaaten“, sagt Dr. Inga Blum aus dem Vorstand der deutschen Sektion der IPPNW. „Gleichzeitig soll die Bundeswehr neue Trägerflugzeuge erhalten und Gedankenspiele über eine Nukleare Teilhabe mit Frankreich kursieren. 75 Jahre nach Hiroshima und Nagasaki sind dies fatale Entwicklungen, mit denen ein atomwaffenfreies Deutschland in einem atomwaffenfreien Europa in immer weitere Ferne rückt!“

 

„Der Deutsche Bundestag hat die Bundesregierung am 26. März 2010 eindeutig aufgefordert, sich gegenüber den USA mit Nachdruck für den Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland einzusetzen“, betont Marvin Mendyka, Sprecher der Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt“ und kritisiert: „Das ist bis heute nicht geschehen! Dabei spricht sich regelmäßig eine deutliche Mehrheit der Bevölkerung für den Abzug der US-Atomwaffen aus Büchel aus.“ In Büchel in der Eifel sind weiterhin 20 US-Atombomben des Typs B-61 stationiert, die im Rahmen der Nuklearen Teilhabe in der NATO von deutschen Flugzeugen ins Ziel geflogen werden sollen. Diese Bomben verfügen über die bis zu 13-fache Zerstörungskraft der Hiroshima-Bombe.

 

„Mit unserer Unterschriftensammlung und unseren Aktionspostkarten fordern wir den Bundestagspräsidenten Wolfgang Schäuble auf, sich dafür stark zu machen, dass der Beschluss zum Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland endlich umgesetzt wird“, so Simon Bödecker, Referent für Öffentlichkeitsarbeit bei Ohne Rüstung Leben. „Außerdem erwarten wir, dass die Bundesregierung einen konstruktiven Dialog mit der Zivilgesellschaft über Abrüstungsbemühungen sucht und ihre Blockadehaltung gegenüber dem Atomwaffenverbotsvertrag der Vereinten Nationen aufgibt!“

 

„10 Jahre nach dem wegweisenden Beschluss des Bundestages sind die damals an die Bundesregierung gestellten Forderungen noch immer aktuell“, erläutert Anne Balzer, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit bei ICAN Deutschland. „Die jüngeren Entwicklungen verdeutlichen: Deutschland hinkt hinterher. Mittlerweile haben 122 Staaten – ohne Deutschland – ein völkerrechtliches Verbot von Atomwaffen beschlossen. Deshalb fordern wir, dass die Bundesregierung endlich konkrete Schritte unternimmt, um dem Ziel einer nuklearwaffenfreien Welt näher zu kommen. Dazu zählt die Besinnung auf den Beschluss des Bundestages und der Einsatz für den Abzug der Atomwaffen aus Deutschland.“

 

Wichtige Hinweise:

Weitere Informationen zum Bundestagsbeschluss vom 26. März 2010 finden Sie unter: www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2010/29155758_kw12_de_abruestung-201446

Die Unterschriftensammlung kann unterstützt werden unter: www.friedenskooperative.de/bundestagsbeschluss

Kostenlose Aktionspostkarten können angefordert werden unter: www.ohne-ruestung-leben.de/mitmachen/atomwaffenabzug-10-jahre-bundestagsbeschluss.html

Newsletter der Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel! Nr. 120 vom 24.03.2020

 

Liebe Abonnentinnen und Abonnenten,

es gibt eine gute Nachricht: Die Bundesregierung hat den Rüstungsexportstopp nach Saudi-Arabien bis Ende 2020 erneut verlängert. Das zeigt, dass Ihr und unser gemeinsames Engagement Früchte trägt. Lassen Sie uns daher versuchen, weitere Erfolge zu erringen – wie etwa den Stopp von Rüstungsexporten auch an die anderen Länder der Jemenkriegskoalition. Beteiligen Sie sich daher zum Beispiel schon morgen, also am 25. März, gegen 12 Uhr an der Online-Aktion „War in Yemen – Made in Europe“. Diese Aktion findet im Rahmen des Europäischen Netzwerks gegen den Waffenhandel (ENAAT) statt, in dem auch Aktion Aufschrei aktiv ist.

Zudem gilt es nun, auch den Exportstopp für Pistolen und Gewehre wieder stärker in den Blick zu rücken. Der ARD-Themenabend über deutsche Waffenexporte am 1. April ist dafür ein hervorragender Anlass. Das Erste sendet an diesem Tag um 20.15 Uhr die Fortsetzung des Politthrillers „Meister des Todes“ von Filmemacher Daniel Harrich über die illegalen und tödlichen Waffenexporte eines fiktionalen Rüstungsunternehmens nach Mexiko. Im zweiten Teil stehen dessen Protagonisten nun vor Gericht. Danach – um 21.45 Uhr – wird die Dokumentation „Tödliche Exporte – Rüstungsmanager vor Gericht“ ausgestrahlt. Sie zeigt die Wirklichkeit hinter der Fiktion und thematisiert den 2018/2019 in Stuttgart geführten Prozess gegen frühere Heckler-&-Koch-Mitarbeiter. Dass dieser Prozess stattfand, dass Verantwortliche für die illegalen G36-Lieferungen von Hecker & Koch nach Mexiko vor Gericht gestellt und zum Teil auch verurteilt wurden, war ebenfalls ein wichtiger Erfolg unseres Engagements (siehe auch hier). Zur Einstimmung auf „Meister des Todes 2“ können Sie übrigens den ersten Teil am 27. März um 22 Uhr im Ersten ansehen.

Wir hoffen sehr, dass Sie gesund sind und es bleiben und dass Sie die Einschränkungen aufgrund der Coronavirus-Pandemie gut wegstecken.

Die im Folgenden angerissenen Themen sind eine kleine Auswahl der zahlreichen Meldungen zu Rüstungsexporten. Lesen Sie mehr davon auf unserer Website unter „Neues“.

Mit herzlichen Grüßen

Anke Wollny und Otto Reger
Online-Redakteurin und Online-Redakteur der Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!

Bundesregierung verlängert Rüstungsexportmoratorium nach Saudi-Arabien
Wie aus Medienberichten hervorgeht, hat die Bundesregierung den Rüstungsexportstopp für Saudi-Arabien erneut verlängert – und zwar diesmal um neun Monate. Das habe ein Regierungssprecher mitgeteilt.

Online-Aktion: „War in Yemen – Made in Europe“
Im Rahmen vom Europäischen Netzwerk gegen den Waffenhandel (ENAAT), in dem auch die „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“ aktiv ist, findet am 25. März unter dem Motto „War in Yemen – Made in Europe“ eine Online-Aktion statt. Machen auch Sie mit.

1. April: Themenabend im Ersten zu illegalem Waffenhandel mit Mexiko – mit Spielfilm und Dokumentation
Am 1. April zeigt das Erste im Rahmen eines Themenabends zu deutschen Waffenexporten eine Fortsetzung des Politthrillers „Meister des Todes“ von Regisseur Daniel Harrich sowie dessen Dokumentation „Tödliche Exporte – Rüstungsmanager vor Gericht“.

Aktion Aufschrei können Sie auch so unterstützen:
– Facebook-Präsenz besuchen und „teilen“ oder „mögen“
https://www.facebook.com/Stopptdenwaffenhandel
– Folgen Sie uns auf Twitter
https://twitter.com/AktionAufschrei
– Mitgliedschaft im Aktionsbündnis
http://www.aufschrei-waffenhandel.de/mitmachen/mitgliedschaft-im-aktionsbuendnis/
– Eigene Veranstaltung planen
http://www.aufschrei-waffenhandel.de/mitmachen/veranstaltung-planen/
– Spenden
http://www.aufschrei-waffenhandel.de/mitmachen/spenden/
– Newsletter direkt abonnieren:
http://lists.dfg-vk.de/?p=subscribe&id=6
– Newsletter per E-Mail abonnieren
newsletter-bestellen@stoppt-den-waffenhandel.de