Newsletter Frieden mitmachen vom 04.11.2021

Frieden mitmachen-Newsletter


Liebe Leser*innen,

zurzeit laufen in Berlin die Koalitionsverhandlungen von SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen.
Wir machen gemeinsam mit unseren Mitgliedern in friedenspolitischen Kampagnen und in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen Druck auf die Parteien.

Am kommenden Freitag sind wir u.a. gemeinsam mit ICAN Deutschland für eine Fotoaktion in Berlin. Damit wollen wir erreichen, dass die Parteien die Unterzeichnung des Atomwaffenverbotsvertrages und den Abzug der Atomwaffen aus Deutschland im Koalitionsvertrag festschreiben.

Die nukleare Teilhabe wird gerade wieder einmal heiß debattiert. Während SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich die scheidende Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) für ihr Bekenntnis zur atomaren Abschreckung kritisiert, fordert der CDU-Bundestagsabgeordnete Johann Wadephul vom designierten Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), sich für einen Verbleib der US-Atomwaffen in Deutschland auszusprechen.

Perfektes Timing also, um die Presse und Politiker*innen in der Hauptstadt mit einer bildstarken Aktion auf unsere Forderungen aufmerksam zu machen. Wer uns bei der morgendlichen Aktion vor dem Bundestag unterstützen möchte, kann sich per Mail bei uns melden.

Am 9. November werden wir als Teil der Kampagne Killer Roboter stoppen! außerdem eine Fotoaktion vor dem Brandenburger Tor durchführen und anschließend den Parteizentralen von SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen einen Besuch abstatten. Mit der Aktion fordern wir von den möglichen neuen Regierungsparteien erneut, sich für ein völkerrechtliches Verbot von autonomen Waffensystemen einzusetzen.
 

Apropos Verbot. Beim Thema Rüstungsexporte wurden nach der Veröffentlichung des Sondierungspapiers bereits Details bekannt, die uns hoffnungsvoll stimmen. Von mehreren Politiker*innen aus den Sondierungsteams wurde bestätigt, dass es ein nationales Rüstungsexportkontrollgesetz geben soll.
 

Wenig erfreulich sind dafür die Entwicklungen bezüglich der Bewaffnung von Drohnen in der SPD. Der Abschlussbericht einer Projektgruppe, die die Position der Partei zum Thema klären sollte, lässt erahnen, dass sich die SPD für eine Bewaffnung von Drohnen öffnen wird. Unser Bundessprecher Marius Pletsch hat für die Informationsstelle Militarisierung (IMI) den Bericht genauer unter die Lupe genommen.

Die Drohnen-Kampagne ruft deshalb dazu auf, sich öffentlich gegen die Bewaffnung deutscher Drohnen zu positionieren und die Abgeordneten von SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen zu kontaktieren. Mehr Infos und Anleitung gibt es auf der Website der Drohnen-Kampagne.
 

Zum Schluss wollen wir euch auf Veranstaltungen unserer Gruppen und Landesverbände aufmerksam machen.

Am kommenden Samstag, den 6. November, veranstalten unser Landesverband in NRW und unsere Gruppe in Köln eine Online-Fachtagung zur Militarisierung der EU. Hier gibt es Infos zum Programm und zur Anmeldung.

Am 10. November organisiert die DFG-VK Regionalgruppe Ostwestfalen-Lippe den Onlinevortrag „Das Afghanistan-Desaster – Analysen, Bewertungen, Konsequenzen“. Anmeldungen sind bis zum 6. November unter owl@dfg-vk.de möglich. Mehr Infos findet ihr hier.

Am 18. November um 11:58 Uhr lädt der DFG-VK Landesverband in Schleswig-Holstein zur Mahnwache am Fliegerhorst Schleswig-Jagel ein. Der Fokus der Veranstaltung wird auf dem „Future Combat Air System“ (FCAS) liegen. Wie FCAS und der Drohnenstandort der Bundeswehr in Jagel zusammenhängen, erfahrt ihr hier.


Beste Grüße

Kathi Müller und die Bundessprecher*innen der 

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