Newsletter Bremer Friedensforum 5/14. April 2022

Jeden Donnerstag (HEUTE!) von 17 bis 18 Uhr, Mahnwache „Die Waffen nieder – Nein zum Krieg“, Marktplatz Bremen < https://www.bremerfriedensforum.de/1456/aktuelles/Mahnwache-fuer-den-Frieden/

Inhalt heute:

01. Ostermarsch 2022 in Bremen 16. April
02. Kunstaktion für den Frieden in Bremen 24. April
03. Gemeinsamer Ostermarsch-Aufruf 2022 von der Kooperation für den Frieden und dem Bundesausschuss Friedensratschlag
04. Eine Flugverbotszone über der Ukraine bringt keinen Schutz, sondern die Gefahr eines Weltkriegs
05. Der Ukraine-Krieg – immense Herausforderung für die Friedensbewegung
06. Analyse und Beurteilung durch Jacques Baud
07. Aufrüstung der Bundeswehr im Ukraine-Krieg: Margot Käßmann kontert Kanzler Scholz
08. Weg in den dritten Weltkrieg: Merkels Ex-Berater gegen Lieferung schwerer Waffen
09. Unser Krieg: Nur die Wahrheit!
10. Appell gegen 100 Milliarden – Sondervermögen Bundeswehr
11. Ankündigung der neuen „Zeitung gegen den Krieg“ Nr. 51
12. Offener Brief an den Präsidenten des Senats der Freien Hansestadt Bremen
13. Bundeswehr und Katholikentag
14. Nachlese: Über den Frieden reden angesichts des Krieges 15. Nachlese: Ist die Ost-West-Konfrontation unausweichlich?
16. Nachlese: „Israelbezogener Antisemitismus“
17. Tübinger Kult-Band Grupo Sal feiert 40. Geburtstag 18. Leserbrief FAZ 09.04.2022, „Fatale Idee“
19. DSKnitro Eberhard B. Pluempe
20. Bremer Friedensforum im Netz
21. Termine
22. In eigener Sache

1. Aufruf zum Ostermarsch in Bremen

Bremen. Unter dem Motto „Krieg und Rüstung lösen keine Probleme!“ ruft das Bremer Friedensforum zum diesjährigen Ostermarsch in der Hansestadt auf. Treffen ist am Ostersamstag, 16. April, um 11 Uhr mit einer Auftaktkundgebung um 11 Uhr am Friedenstunnel (Parkallee/Hohenlohestraße). Die Begrüßung erfolgt durch Eva Böller (Bremer Friedensforum) und Regina Heygster (Friedenstunnel Bremen). Die Demonstration durch die Innenstadt erfolgt durch den Friedenstunnel – An der Weide – Herdentorsteinweg – Herdentor – Sögestraße – Schüsselkorb – Violenstraße – Domsheide – Am Dom – Bremer Marktplatz. Die Abschlusskundgebung) findet um 12 Uhr auf dem Marktplatz statt. Redner:innen sind Sören Pellmann (MdB Die Linke, Leipzig) und Gunhild Berdal (Volksinitiative gegen Rüstungsexporte über Hamburger Häfen). Ein Grußwort für den Deutschen Gewerkschaftsbund hält Christian Wechselbaum. Im Kulturprogramm treten Sängerinnen und Sänger der „Bremer Chorwerkstatt“ und des Buchtstraßenchors auf. Barbara Heller (Bremer Friedensforum) moderiert.

Der Aufruf des Bremer Friedensforums zum Ostermarsch ist auf der Website www.bremerfriedensforum.de veröffentlicht. Der DGB hat einen eigenen Aufruf veröffentlicht: „Gewerkschaften sind Teil der Friedensbewegung. Wir, der DGB Bremen und seine Mitgliedsgewerkschaften, rufen daher unsere Mitglieder auf, am vom Bremer Friedensforum organisierten Ostermarsch teilzunehmen.“

> Flyer Ostermarsch mit Aufruf Bremer Friedensforum

> Links:

https://www.friedenskooperative.de/termine/ostermarsch-2022-in-bremen

https://www.bremerfriedensforum.de/1457/aktuelles/Ostermarsch-2022-in-Bremen/

https://bremen.dgb.de/themen/++co++d5549aa2-b0d1-11ec-8601-001a4a160123

https://www.aufstehen-bremen.org/index.php/theme-styles/ag-frieden/912-aufruf-zum-ostermarsch-2022-in-bremen

https://nebenan.de/public_feed/21714329

> Siehe auch Weser Kurier vom 25. März 2022 „Ostermarsch steht im Zeichen des Krieges“:

http://upgr.bv-opfer-ns-militaerjustiz.de/uploads/Dateien/PB2022/WK20220325S09print.pdf

> Video:

„Ihr habt den Schuss nicht gehört“ von Tupamaro: https://www.youtube.com/watch?v=R9LlT_7Xi8g

> Anzeige in der taz, 9. April 2022:

> Wir brauchen viele Helferinnen und Helfer. Bitte melden! Kontakt:

> Bremer Friedensforum, Telefon: 0421/3961892, 0173/4194320,

> info@bremerfriedensforum.de

> ORDNER:INNEN melden sich bitte am Samstag um 10.45 Uhr bei Ekkehard

> Lentz am Friedenstunnel

Auszug aus den Auflagen des Ordnungsamtes Bremen:

„Angesichts des völkerrechtswidrigen Angriffskrieges der Russischen Föderation auf die Ukraine kann derzeit in der Verwendung bestimmter Symbole in der Öffentlichkeit eine Straftat liegen (Billigung eines Angriffskrieges gemäß § 140 Satz 1 Nr. 2 StGB i.V.m. § 138 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 StGB und § 13 Völkerstrafgesetzbuch). In der aktuellen Lage gehören zu diesen Symbolen u.a. das sog. „Georgsband“, die Flagge der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken und die Siegesfahne der Roten Armee. Wir weisen Sie eindringlich darauf hin, dass die Verwendung solcher Symbole durch Versammlungsteilnehmende eine strafrechtliche Überprüfung durch Polizei und Staatsanwaltschaft zur Folge haben würde.“

Empfehlung des Ordnungsamtes Bremen:

„Aus Gründen des Infektionsschutzes empfehlen wir, dass alle Versammlungsteilnehmenden während des gesamten Versammlungszeitraumes eine Mund-Nasen-Bedeckung in Form einer OP-Maske oder einer Maske der Standards „KN95/N95“, „FFP2“ tragen.“

2. Kunstaktion für den Frieden in Bremen

Bremen. Eine Woche nach dem Ostermarsch lädt das Bremer Friedensforum am (Krieger) – Denkmal Altmannshöhe in Bremen am Sonntag, 24. April, um 15 Uhr zu einer Friedens-Performance mit der Künstlergruppe X-citation, bestehend aus der Aktionskünstlerin Lavanya Honeyseeda, Janosch Pangritz [www.janoschpangritz.com[http://www.janoschpangritz.com]], Paul Gehrmann und Steven López ein.

Die Kunstaktion sollte ursprünglich innerhalb der Rotunde des Denkmals, verbunden mit der Frauen-/Muttergestalt davor, stattfinden. Musiker und Tontechniker hatten sich bei einem gemeinsamen Lokaltermin genauer mit der Akustik beschäftigt und Ideen für eine wirkungsvolle Präsentation entwickelt. Die Performance muss allerdings vor dem Denkmal stattfinden, da aus Verkehrssicherheitsgründen keine Genehmigung für den Innenraum des Denkmals erteilt wird.

Die Altmannshöhe in den Wallanlagen hinter der Bremer Kunsthalle ist eines der größten Kriegerdenkmäler in Deutschland. Die 10 000 Namensziegel sollen an die Gefallenen des Ersten Weltkriegs erinnern. Aber auch die Namen der Toten der Division Gerstenberg, die die Bremer Räterepublik blutig niederschossen, sind hier zu finden. Geplant Ende der 1920er, eingeweiht 1934 von NSDAP-Bürgermeister Heider, wirft die vom Bremer Künstler Ernst Gorsemann geschaffene Altmannshöhe wichtige Fragen auf: Wie umgehen mit einer solchen Stätte, die vor allem dem Heldengedenken gewidmet war? Gruppen aus der Friedensbewegung setzen sich seit Langem für eine Umwidmung zu einem Antikriegsdenkmal ein. Die Diskussion über den Umgang mit der Altmannshöhe wurde inzwischen wieder aufgegriffen. Als Beitrag dazu dient die Kunstaktion für den Frieden am 24. April 2022.

> Statement der Künstlerin:

https://www.bremerfriedensforum.de/1458/aktuelles/Kunstaktion-fuer-den-Frieden-in-Bremen/

> Flyer:

> Siehe auch: Web: www.lavanya.de

www.facebook.com/lavanya.honeyseeda

3. Gemeinsamer Ostermarsch-Aufruf 2022 von der Kooperation für den Frieden und dem Bundesausschuss Friedensratschlag

Bonn/Kassel. Der Bundesausschuss Friedensratschlag und die Kooperation für den Frieden rufen dazu auf, bei den anstehenden Ostermärschen, die von örtlichen und regionalen Friedensinitiativen vorbereitet werden, die gesamte thematische Bandbreite friedenspolitischer Forderungen einzubringen. Der völkerrechtswidrige Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine hat den Krieg erneut nach Europa und in das Bewusstsein vieler Menschen zurückgebracht. Dringendste Aufgabe ist es, die Kampfhandlungen zu beenden und die stattfindenden Verhandlungen zu einem Ergebnis zu bringen. Unser Ziel sind weitere Friedensverhandlungen, die in einem atomwaffenfreien Europa gemeinsamer Sicherheit, des Friedens und der Abrüstung unter Einschluss von Ukraine, Russland und Belarus münden.

Aber auch außerhalb der Ukraine gab und gibt es weltweit zahlreiche andere Kriegsschauplätze, die in unserem Blickfeld sein müssen: die große humanitäre Katastrophe im Jemen, die anhaltenden Kriegshandlungen in Syrien, die türkische Aggression in Rojava, Hungersnot in Afghanistan, Kampfhandlungen in Mali bei Präsenz der Bundeswehr und andere. Kriege und militärische Auseinandersetzungen nehmen weltweit zu. Sie sind Resultat vielfältiger Krisen und Konflikte: Pandemien, Klimakrise, Hungersnöte, wachsende soziale Spaltung, Vermüllung von Land und Meeren, Artensterben. Viele Landstriche bieten keine Lebensperspektive mehr, sodass Millionen Menschen zur Flucht gezwungen sind. Nur den Wenigsten gelingt der Eintritt in die Festung Europa, die Meisten verschärfen die ohnehin katastrophale Situation in den Transitländern. Abhilfe schaffen keine Militäreinsätze, sondern internationale Krisenprävention, zivile Konfliktbearbeitung, der Ausbau der Entwicklungszusammenarbeit und faire Handelsbeziehungen.

Für eine friedliche Zukunft bedarf es weltweit und aktuell besonders in Europa einer neuen Entspannungs- und Abrüstungspolitik vor allem im nuklearen Bereich. Wir protestieren entschieden gegen den ständig steigenden Verteidigungshaushalt mit dem Ziel von 2% des BIP und das 100 Mrd. Euro „Sondervermögen“, bei dem es sich um Steuern und neue Schulden handelt. Statt für neue Kampfjets zum Transport weiterentwickelter Atomwaffen, bewaffnete Drohnen für die Bundeswehr oder die Entwicklung automatisierter Waffensysteme benötigen wir das Geld dringend für die Bewältigung der sozial-ökologischen Transformation, einen leistungsfähigen demokratischen Sozialstaat, für Bildung und Gesundheit.

Viele regionale Themen wie Truppenübungsplätze, militärische Kommando- und Logistikstrukturen, Rüstungsbetriebe und Truppentransportstrecken werden in den zahlreichen Aufrufen der lokalen Ostermärsche Berücksichtigung finden und spiegeln die Bandbreite unseres friedenspolitischen Handelns wider. Dafür wollen wir zu Ostern mit einer breiten Präsenz auf der Straße notwendige Zeichen setzen.

Alle Infos und Einzeltermine zum Ostermarsch finden sich unter https://www.friedenskooperative.de/ostermarsch-2022

4. Eine Flugverbotszone über der Ukraine bringt keinen Schutz, sondern die Gefahr eines Weltkriegs

Der Kooperationsrat der Kooperation für den Frieden (Bremer Friedensforum ist Mitglied) hat eine Erklärung zur Forderung nach einer Flugverbotszone für die Ukraine verfasst. Vielleicht ist sie Euch eine Argumentationshilfe, auch im Hinblick auf die Ostermärsche.

> Ihr findet sie online:

http://koop-frieden.de/eine-flugverbotszone-ueber-der-ukraine-bringt-keinen-schutz-sondern-die-gefahr-eines-weltkriegs

5. Der Ukraine-Krieg – immense Herausforderung für die Friedensbewegung

Berlin. Manuskript eines Vortrages von Lühr Henken vom 5.4.2022 in Berlin auf Einladung der Hellen Panke (Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin) https://www.helle-panke.de/de/topic/3.html?id=331

PDF: https://frieden-und-zukunft.de/userfiles/pdf/2022/2022-04-05_Henken_Ukraine-Krieg.pdf

> auch als Video

https://www.youtube.com/watch?v=LHHLmfsxy1E[https://www.youtube.com/watch?v=LHHLmfsxy1E]

6. Analyse und Beurteilung des Ukraine-Kriegs durch Jacques Baud

Bremen. Jacques Baud ist ein Ex-Oberst des Generalstabs, Ex-Mitglied des strategischen Nachrichtendienstes der Schweiz, Spezialist für osteuropäische Länder und NATO-Mitarbeiter. Hier seine Analyse.

> Quelle:

7. Aufrüstung der Bundeswehr im Ukraine-Krieg: Margot Käßmann kontert Kanzler Scholz

Frankfurt/M. Der Ukraine-Konflikt erfordert in besonderen Zeiten besondere Maßnahmen. Deutschlands Bundeskanzler Olaf Scholz sprach schon kurz nach Beginn des Ukraine-Kriegs von einer „Zeitenwende“. Die Bundesregierung hatte angekündigt, ein Sondervermögen von 100 Milliarden Euro für die Bundeswehr im Grundgesetz zu verankern.

Die evangelische Theologin Margot Käßmann widerspricht Scholz und lehnt trotz des russischen Angriffskrieges in der Ukraine massive Rüstungsinvestitionen in Deutschland ab. „Für mich ist das keine Zeitenwende, so grauenvoll dieser Krieg auch ist“, sagte sie im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst. Käßmann verwies auf den andauernden Krieg in Syrien und auf den Krieg im Jemen. „Da verhungern gerade Millionen Menschen. Da schauen wir nur nicht hin. Wir sind auch durch Bilder gesteuert.“

> Quelle:

https://www.fr.de/politik/ukraine-krieg-aufruestung-bundeswehr-waffen-evangelische-theologin-margot-kaessmann-olaf-scholz-91471912.html

8. „Weg in den dritten Weltkrieg“: Merkels Ex-Berater gegen Lieferung schwerer Waffen

Berlin. „Eine solche Stimme der Vernunft wünschte man auch der Ampelregierung. Deutsche Panzer gegen Russland, ein absoluter Tabubruch. Grüne und Rüstungsschmieden wollen wohl Deutschland in den Krieg gegen Russland treiben und den dritten Weltkrieg provozieren.“ (Sevim Dagdelen)

> Quelle:

https://www.n-tv.de/politik/Merkels-Ex-Berater-gegen-Lieferung-schwerer-Waffen-article23262672.html

9. Unser Krieg: Nur die Wahrheit!

Bremen. Es gibt sie noch, vernünftige Kommentare in der Presse:

https://www.spiegel.de/panorama/deutschland-und-der-ukraine-krieg-nur-die-wahrheit-gastbeitrag-von-thomas-fischer-a-0e713df3-80d8-4ed4-84f2-7e1991601520

10. Appell gegen 100 Milliarden – Sondervermögen Bundeswehr – Jetzt mitunterzeichnen!

Berlin. Prominente aus Wissenschaft, Kultur, Kirchen, Gewerkschaften, Politik etc. haben einen Offenen Appell gegen das 100 Milliarden Euro – Sondervermögen für die Bundeswehr initiiert. Der Appell – Demokratie und Sozialstaat bewahren – Keine Hochrüstung ins Grundgesetz!

> Jede*r kann mitunterzeichnen unter: www.derappell.de

11. Ankündigung der neuen „Zeitung gegen den Krieg“ Nr. 51

Berlin. Nein zum Krieg des Kreml gegen die Ukraine! Nein zur neuen Hochrüstung von Nato und Bundeswehr!

Ja zum Ostermarsch 2022 für Waffenstillstand, Abrüstung und Weltfrieden!

„Zeitung GEGEN DEN KRIEG“ heißt: Aufstehen gegen JEDEN Krieg.

12. Offener Brief an den Präsidenten des Senats der Freien Hansestadt Bremen Herrn Dr. Andreas Bovenschulte

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

der Krieg der russischen Armee gegen die Ukraine erfüllt uns alle mit Bestürzung. Deshalb begrüßen wir, dass das Engagement gegen den Krieg und für Frieden wieder einen höheren Stellenwert im Leben und der Öffentlichkeit unserer Stadt bekommen hat, ebenso wie das Engagement und die Hilfsbereitschaft für die von diesem Krieg besonders betroffenen Menschen. Mit Sorge dagegen erfüllt uns, wenn auf „Friedenskundgebungen“ Hass verbreitet wird und zur Waffenlieferung aufgerufen wird. Mit Sorge erfüllt uns, dass zivilgesellschaftliche Verbindungen nach Russland eingefroren werden, statt sie zu Frieden und Völkerverständigung zu nutzen, dass Menschen russischer Herkunft in unserem Lande benachteiligt, beleidigt und bedroht werden, dass russische KünstlerInnen mit Auftrittsverboten belegt werden usw. Mit Sorge erfüllt uns, wenn der Wunsch nach Frieden vermengt wird mit nationalistischen und rassistischen Tönen, wenn von UkrainerInnen der faschistische Kollaborateur Nazideutschlands Stepan Andrijovyc Bandera unwidersprochen wieder als Volksheld gefeiert wird.

Die allgegenwärtige Verbreitung ukrainischer Nationalfahnen unterstützt solche Tendenzen. Gilt die Verurteilung des Krieges nicht auch z.B. dem Krieg im Jemen ? Gilt die Hilfsbereitschaft von Bremer Bürgerinnen und Bürgern und den Einrichtungen unserer Stadt nicht genauso Menschen, die vor kriegerischen Auseinandersetzungen im arabischen oder afrikanischen Raum geflüchtet sind?

Wir bitten Sie deshalb, auf das Aushängen der ukrainischen Flagge an den öffentlichen Gebäuden unserer Stadt, darunter besonders am Rathaus zu verzichten. Wir halten es auch für angebracht vor den Gefahren eines kriegsfördernden Nationalismus und Militarismus zu warnen.

Mit freundlichem Gruß

Bremische Stiftung für Rüstungskonversion und Friedensforschung Wilfried Preuß-Hardow (Vorstand)

13. Bundeswehr und Katholikentag

Berlin. In einem offenen Brief an die Leitung des 102. Deutschen Katholikentages protestieren 49 Organisationen – unter anderem Pax Christi, Bremer Friedensforum und Terre des hommes – sowie Einzelpersonen gegen die Präsenz der Bundeswehr.

> https://www.jungewelt.de/artikel/423937.keine-bundeswehr-auf-dem-katho

> likentag.html[https://www.jungewelt.de/artikel/423937.keine-bundeswehr

> -auf-dem-katholikentag.html]

14. Film: Über den Frieden reden angesichts des Krieges

Bremen. Zum Nachlesen, -sehen und -hören der Informations- und Diskussionsveranstaltung „Sicherheit neu denken! – Friedenspolitische Überlegungen angesichts des Krieges gegen die Ukraine“. Die Stiftung die schwelle und das Bremer Friedensforum haben auf einer Veranstaltung am 1. April 2022 im vollbesetzten Bürgerhaus Weserterrassen in Bremen friedenspolitische Überlegungen angesichts des Krieges gegen die Ukraine vorgestellt und diskutiert.

> https://dieschwelle.de/themen/artikel/ueber-den-frieden-reden-911

15. Film: Ist die Ost-West-Konfrontation unausweichlich?

Bremen. Das Video der Veranstaltung mit Reinhard Lauterbach, (Junge Welt, Poznan) am 29. März im Haus der Wissenschaft ist bei Weltnetz.tv freigeschaltet.

> https://youtu.be/Rc8P03-bSoQ

16. Film der Veranstaltung: „Israelbezogener Antisemitismus“

Bremen. Das Video der Veranstaltung: „Israelbezogener Antisemitismus – Die Instrumentalisierung eines Begriffs durch Politik und Medien als Problem für die Nichtbeachtung der Meinungsfreiheit nach dem Grundgesetz“ mit Annette Groth vom 30. März hat Sönke Hundt fertiggestellt! Es ist jetzt hochgeladen auf der Webseite (http://nahost-forum-bremen.de/[http://nahost-forum-bremen.de/]) und auf youtube:

> https://youtu.be/9Tp-3bMizYI

17. Liebe Musikliebende, liebe Veranstalter:innen, liebe Freund:innen!

Tübingen. „Wir grüßen euch herzlich. Die Tübinger Kult-Band, Grupo Sal, feiert ihren 40. Höchste Zeit für eine schöne Jubiläumsnachricht an euch mit einem noch schöneren Jubiläumsprogramm. Wir feiern 40 Jahre Musik, Lateinamerika, Dynamik, Politik, Begegnung, Welt, Literatur, Kontinuität, Moderne, Zauber, Schönheit, Tradition, Veränderung, Solidarität, Stimmen, Zeugnis, Ent-Deckung und ein Einstehen für ein würdiges Leben für alle.

> Folgender Link führt direkt zum Jubiläumsprogramm auf unserer Website:

Schaut gerne mal rein, es lohnt sich! Un abrazo fuerte Fernando

18. Leserbrief FAZ 09.04.2022, „Fatale Idee“ (zum Artikel „Gegen politische Romantik“ von Herfried Münkler in der FAZ vom 16.März 2022)

Auf die Frage, ob sich der russische Angriff auf die Ukraine hätte verhindern lassen, steuert der Politikwissenschaftler Herfried Münkler jetzt eine ebenso abenteuerliche wie fatale Idee bei. Die USA und Großbritannien hätten einige ihrer Atom-U-Boote dem Befehl des ukrainischen Präsidenten unterstellen sollen. Dann wäre, so schwadroniert Münkler, der Ukraine die Androhung eines atomaren Gegenschlags möglich gewesen. Man stelle sich vor, dieses Szenario wäre Wirklichkeit geworden. Russland hat ja zu Beginn seines Krieges keinen Zweifel daran gelassen, eventuelle, über konventionelle Waffenhilfen hinausgehende militärische Interventionen des Westens, zu denen es natürlich auch amerikanische und britische Atom-U-Boote unter ukrainischer Flagge gerechnet hätte, mit verheerenden, nicht auf die Ukraine beschränkten Gegenschlägen zu beantworten. Wenn man sich mit Münkler fragt, ob und wie der Krieg hätte vermieden werden können, verstellen seine bellizistischen Gedankenspiele den Blick für die allerdings ungenutzt gebliebenen Möglichkeiten, die sich schon in den Jahren vor dem russischen Angriff geboten haben und die trotz der Schrecken des Krieges ihre Aktualität auch jetzt nicht verlieren: Es geht also vor allem um die Entwicklung einer sowohl die Souveränität der Ukraine und als auch die legitimen Interessen Russlands berücksichtigenden internationalen Sicherheitsarchitektur. Dass das unendlich schwierig ist, liegt auf der Hand. Gewiss ist nur, dass Denkmuster, die einer „politische Romantik“ verachtenden militärischen Logik verhaftet bleiben, nicht nur nicht zur Problemlösung beitragen, sondern sie unmöglich machen. Prof. Dr. Lothar Peter, Bremen

19. DSKnitro: Eberhard B. Pluempe

Ist es nicht eine zauberhafte idee des gruenen und gelben teils unserer bundesregierung, den leo-1-schrott unserer panzerwaffe in der ukraine zu entsorgen, rheinmetall applaudiert heftig. einziger nachteil: bei der finalen entsorgung durch die russischen invasionsstreitkraefte kann es zu personenschaeden kommen. Eberhard B. Pluempe, Bremen

20. Bremer Friedensforum im Netz

Bremen. Mehr Informationen bringt die Internetseite des Bremer Friedensforums. Wir empfehlen auch die täglich mehrfach aktualisierte Facebook-Seite des Bremer Friedensforums. Friedenspolitische News aus Bremen gibt es auch auf Twitter und Instagram. Bitte liken, teilen, folgen und abonnieren!

https://www.bremerfriedensforum.de

https://www.facebook.com/bremerfriedensforum

https://www.instagram.com/bremer_friedensforum

21. Termine

* Termine aus der Friedensbewegung: https://www.friedenskooperative.de/termine.htm[https://www.friedenskooperative.de/termine.htm]

* Weitere Informationen aus der Friedensbewegung: http://www.friedensratschlag.de[http://www.friedensratschlag.de]

* Regelmäßige Termine in Bremen und Bremen-Nord:

+ Jeden Donnerstag, 17 bis 18 Uhr, Mahnwache Bremer Friedensforum,

+ Marktplatz Bremen Jeden dritten Freitag im Monat, 12 bis 13 Uhr,

+ Mahnwache gegen die Rüstungshochburg Bremen an der Domsheide (vor

+ „Kapitel 8“) Jeden Dienstag, von 10.45 bis 12.30 Uhr, Fußgängerzone in

+ der Gerhard-Rohlfs-Straße, Friedensmahnwache mit Plakaten und

+ Transparenten Jeden Freitag, 17 Uhr, Kundgebung der „Nordbremer Bürger

+ gegen den Krieg“, Bremen-Vegesack, Gerhard-Rohlfs-Straße/Breite Straße

> Samstag, 16. April 2022, Ostermarsch Bremen, 11 Uhr Treffpunkt

> Friedenstunnel (Parkallee/Hohenlohestraße), Begrüßung: Regina

> Heygster, 12 Uhr Kundgebung Marktplatz, mit Sören Pellmann (MdB,

> Leipzig) und Gunhild Berdal (Volksinitiative gegen Rüstungsexporte

> über Hamburger Häfen)

https://www.bremerfriedensforum.de

https://www.friedenskooperative.de/termine/ostermarsch-2022-in-bremen

> Sonntag, 24. April 2022, 15 Uhr, Denkmal Altmannshöhe, Kunstaktion für

> den Frieden in Bremen mit der Aktionskünstlerin Lavanya und

> X-invitation

https://www.bremerfriedensforum.de/1458/aktuelles/Kunstaktion-fuer-den-Frieden-in-Bremen/

> Dienstag, 26. April 2022 um 19 Uhr: „Hoffnung und Zukunft für

> Palästina – die Bedeutung von Bildung und Kultur für einen kreativen

> Widerstand“, Vortrag von Viola Raheb, Palästinenserin aus Bethlehem,

> sie arbeitet seit vielen Jahren in der Bildungswissenschaft,

> politischen Frauenbildung sowie kulturellen Bildung. Sie beschäftigt

> sich in unserem Vortrag mit der Frage, inwieweit Bildung und Kultur in

> Palästina einen kreativen gewaltfreien Widerstand positiv beeinflussen

> und gibt Beispiele. Sie berichtet über die Proteste der jungen

> Generation in den vergangenen Monaten bzw. Jahren und zeigt auf,

> welche Rolle Frauen in der palästinensischen Gesellschaft gegen die

> Besatzung und das Unrecht einnehmen. Anmeldung an: dr.griesche@gmx.de

http://nahost-forum-bremen.de/?ai1ec_event=viola-raheb-hoffnung-und-zukunft-fuer-palaestina-die-bedeutung-von-bildung-und-kultur-fuer-einen-kreativen-widerstand&instance_id=50

> Sonntag, 1. Mai 2022, 10.15 Uhr Treffen Weserstadion, 10:45 Uhr,

> Demonstration, 12 Uhr, Kundgebung Domshof, Veranstalter: DGB Region

> Bremen-Elbe-Weser – Bremen

> Dienstag, 3. Mai 2022, 19 Uhr, Villa Ichon, Goetheplatz 4, 28203

> Bremen, Prof. Dr. Mechthild Schrooten, Prof. Dr. Rudolf Hickel,

> Bremen, „Memorandum 2022. Raus aus dem Klimanotstand – Ideen für den

> Umbruch“, Veranstalter: Marxistische Abendschule (MASCH)

> Samstag, 7. Mai 2022, 11 Uhr, Einweihung Gedenkstein für Julius Dickel am Grab der Bremer Sinti-Familie Dickel, John Gerardu vom Arbeitskreis „Erinnern an den März 1943“ erzählt die Geschichte des Gedenksteins.

Die Musiker Dardo und Richie Balke spielen eigene Kompositionen, die die NS-Verfolgung musikalisch aufgreifen. Es werden auch Mitglieder der Familie Dickel anwesend sein.

https://www.politische-bildung-bremen.de/veranstaltung/einweihung-gedenkstein-fuer-julius-dickel-am-grab-der-bremer-sinti-familie-dickel

> Sonntag, 8. Mai 2022, 11 Uhr, Reitbrake (Gräberfeld sowjetischer Naziopfer in Oslebshausen), Kranzniederlegung Verein „Deutsch-Russische Friedenstage“

https://deutsch-russische-friedenstage.de/

> Sonntag, 8. Mai 2022, 11 bis 13 Uhr, Führung über den Friedhof Buntentor und durch den Ortsteil mit John Gerardu und Dr. Hans Hesse vom Arbeitskreis „Erinnern an den März 1943“; Startpunkt ist die Kapelle auf dem Friedhof Buntentor, Endpunkt die Räumlichkeit des Bremer Sintivereins in der Thedinghauser Straße.

https://www.politische-bildung-bremen.de/veranstaltung/liebe-kinder-schickt-bitte-eilig-auf-dem-schnellsten-wege-meine-zither

> Sonntag, 8. Mai 2022, 15 Uhr, Gemeindezentrum St.Pauli, Große

> Krankenstraße 1, FRIEDENSRATSCHLAG, Grußwort Reinhold Wetjen (SPD Bremen), anschließend Vortrag „Perspektiven und Eckpunkte einer modernen Friedenspolitik“ von Wiltrud Rösch-Metzler (Pax Christi), 16.30 Uhr, Talk-Runde Entspannungspolitik und Aufbau einer stabilen Friedens-und Sicherheitsagentur in Europa mit Wiltrud Rösch-Metzler (Pax Christi), Peer Teschendorf (FES-Büro Moskau), Prof. Johannes Varwick (Universität Halle), FRIEDENSBEAUFTRAGTER DER BREMISCHEN EV. KIRCHE, DGB BREMEN | BREMER FRIEDENSFORUM | SPD BREMEN, JOACHIM SCHUSTER, MDEP Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bei Franz Hartmann (franz.hartmann@posteo.de).

> Freitag, 13. Mai 2022, Russische Lyrik im Spiegel der Zeit – Frühes 20. Jahrhundert – Teil 1, VHS Bremen, Eintritt frei! Anmeldung bei der VHS, Tel 361 12345.

> Samstag, 21. Mai 2022, Berlin und online, Einladung zum hybriden Kongress „Ohne NATO leben – Ideen zum Frieden“

> Dienstag, 24. Mai 2022, Russische Lyrik im Spiegel der Zeit – Frühes 20. Jahrhundert – Teil 2, VHS Bremen, Eintritt frei! Anmeldung bei der VHS, Tel 361 12345.

> Sonntag, 19. Juni 2022 – Sonntag, 26. Juni 2022, Aktionswoche Stopp

> Airbase Ramstein

22. In eigener Sache

Bleiben Sie bitte dem Bremer Friedensforum gewogen und sparen Sie nicht mit Vorschlägen, Ergänzungen, Texten und anderen Reaktionen an: info@bremerfriedensforum.de. Bei dieser Gelegenheit möchten wir auch gern darauf hinweisen, dass das Bremer Friedensforum auf ehrenamtlicher Basis arbeitet. Und: Friedensarbeit kostet auch Geld! Im Unterschied zu Rüstungsproduzenten erhalten wir keine staatliche Unterstützung aus Steuergeldern, sondern finanzieren unsere Arbeit ausschließlich aus Spenden. Unser Spendenkonto lautet: Ekkehard Lentz (für das Bremer Friedensforum), IBAN: DE 47 2501 0030 0123 2683 06, BIC: PBNKDEFF. Danke!

 

Bremer Friedensforum

Villa Ichon

Goetheplatz 4

28203 Bremen

Sprecher*innenkreis

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